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Various - Hits und Raritäten auf deutsch - Twis...
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1-CD mit 40-seitigem Booklet, 31 Einzeltitel. Spieldauer ca. 76 Minuten. Die Planvorgabe lautete: Weltniveau! Ob die Interpreten dies erreichten, muß jeder Hörer für sich selbst entscheiden. Fest steht – obwohl erst jetzt erstmals auf CD gewürdigt – , daß auch in der ehemaligen DDR getwistet wurde, bis die Gelenke knackten. Hinkten schon die bundesdeutschen Hüftwackler zeitlich dem Trend (wieder mal) hinterher, dauerte es auch zwischen Rostock und Aue noch etwas länger, bis sich Gesangs- und Instrumentalkünstler dem neuen Tanz widmeten bzw. widmen durften. Denn natürlich witterten Partei und die allmächtige Senilen-Riege um Walter Ulbricht und Konsorten einmal mehr den Untergang des Abendlandes – diesmal angefacht durch den neuen Sound, den Hank Ballard , Chubby Checker & Co. im verruchten Amerika angezettelt hatten. Um es sich mit den interessierten Teilen der Ost-Jugend aber nicht gänzlich zu verderben, machte die Staatsführung schrittweise Zugeständnisse: Hießen twistverwandte Kompositionen anfangs auf Plattenlabels noch verschämt ´Foxtrott´, gab es ab 1963 kein Halten mehr – auch ´im Osten´ zuckten die Hüften. Beliebte Stars aus der ersten Garnitur der Schlagersänger und hauptamtliche Tanzorchester waren mit von der Partie: Ruth Brandin , Britt Kersten , Frank Schöbel und Manfred Krug (als Komponist/Texter unter dem Pseudonym Clemens Kerber ) lieferten Titel ab – Kapellen und Ensembles wie die Sputniks , Amigos und die Theo Schumann Combo setzten gekonnt den neuen Rhythmus um. Und ein Song wie der Karthäuser Knickebein Shake von Lutz Jahoda wurde sogar im Westen von Ralf Bendix ins Repertoire übernommen. ´Twist in der DDR´ ist die erste CD-Kopplung zu diesem Thema und damit auch ein lange vernachlässigtes Kapitel deutscher Musik-Geschichte – sie präsentiert 31 klassische Lied-Beispiele, von denen viele Premiere auf einer Compact Disc feiern: Sammler können aufatmen, müssen sie diversen Raritäten jetzt nicht mehr (fast aussichtslos) hinterher jagen. Ein 40-seitiges Buch gibt interessante Hintergrundinformationen. Pressestimmen BCD 16371 Twist in der DDR Musikgeschichte, die auch hierzulande in die Beine geht, die Aufmachung ist gewohnt aufwändig. German Rock News 2003 (Kurt Mitzkatis) Ruth Brandin: Mich hat noch keiner beim Twist geküßt Rolf Herricht: Wenn Sie mich so anseh’n Frank Schöbel: Party-Twist Die Sputniks: Gitarren-Twist Hartmut Eichler: Augustins Twist Ruth Brandin: Aus Apfelkernen und Nudelsternen Mary Halfkath: Sei ein Mann Steffen Reuter: Hexenbesen-Twist Petra Böttcher: Erst kommst du Frank Schöbel: Außer Rand und Band Ruth Brandin: Papagei-Twist Miroslav Kefurt: Pauken-Twist Perikles Fotopoulos: Twist im Park Manfred Krug: Twist in der Nacht Britt Kersten: Unsere Liebe Ruth Brandin: Münchhausen Theo-Schumann-Big-Beat-Combo: Watussi-Twist Die Sputniks: Sputnik-Thema Die Amigos: Oho, Susann Volkmar Böhm: Twist-Ballerina Susi Schuster: Jodel-Twist Ruth Brandin: Warum ( nennt man dich Sunnyboy ) Lutz Jahoda: Karthäuser Knickebein-Shake Eva-Maria Hagen und Anna Prucnal: Nichts geht übers Schlafengehn Frank Schöbel: Schau lieber weg Günter Hapke: Nachts sieht alles ganz anders aus Perikles Fotopoulos: Ich bin kein Prophet Karin Prohaska: Spiel nicht mit dem Feuer Ruth und Evelyn: Kuckucksuhren-Twist Theo Schumann Combo: Wer war gestern bei dir Orchester Günter Gollasch & die Vier Collins: Wenn Sie mich so anseh’n (instrumental)

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Stand: 16.04.2019
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Various - Schlager - Und dann kam Bill Haley
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1-CD Digipak (4-seitig) mit 40-seitigem Booklet, 25 Einzeltitel. Gesamtspieldauer ca. 65 Minuten. Bill Haley, der ´erste Boss der Rock-Musik´ (Ted Herold) Seite an Seite mit Caterina Valente, Max Greger, den Gisha Brothers, Renée Franke und vielen anderen... An Bill Haleys Musik versuchten sich immer wieder Musiker – mehr oder weniger erfolgreich. Von haarsträubenden Eindeutschungen über Parodien bis zu gelungenen Adaptionen – geprägt vom Zeitgeist der Adenauer-Ära! Ein 40-seitiges Booklet mit zahlreichen Illustrationen und kuriosen Fundstücken zeigt die faszinierenden Hintergründe zu diesen Raritäten. Was vor 60 Jahren über den Atlantik stürmte, schlug wie ein Komet in die heile deutsche Schlagerwelt ein. Schon im Februar 1955 stellte die Hamburger Polydor in einem Prospekt unter der Überschrift ´Internationale Tanzmusik und Jazz´ die Singles Shake, Rattle And Roll und Rock Around The Clock mit einem Foto von Bill Haley and His Comets vor. Von Elvis Presley hatte zu dieser Zeit kaum jemand in der Bundesrepublik gehört. Die Verkörperung des Rock ´n´ Roll war damals Bill Haley, und in Deutschland sollte er für immer der Botschafter dieser Musik bleiben. Aber man tat sich schwer in den fünfziger Jahren, die neue Musik aus Amerika zu integrieren – so hatte man für die ersten Haley-Konzerte in der Bundesrepublik als Vorgruppe das Orchester Kurt Edelhagen engagiert! Und wenig später verdammten die gleichgeschalteten DDR-Medien Haley als ´Rock ´n´ Roll-Gangster´ und seine Musik als ´amerikanische After-Kultur´. Es gehörte zur Abwehrstrategie, dass man diese neue Musik förmlich umarmte und eindeutschte, damit man nicht von ihr überrollt wurde. Im besten Fall bedeutete Adaption damals Imitation; Kongenialität oder gar Seelenverwandschaft schienen außerhalb jeder Möglichkeit. Den Facettenreichtum dieser – mehr oder weniger erfolgversprechenden – Strategien demonstriert diese Sammlung: durchaus leidenschaftliche Huldigungen durch Ted Herold und Paul Würges stehen neben kabarrettistischen Parodien, und Tanzorchester, die als Trittbrettfahrer dabeisein wollen, erklingen neben hoffnungsvollen Newcomern und schlecht beratenen Veteranen. Auch Bill Haley selbst meldet sich zu Wort: mit zwei Raritäten aus der deutschen Atze Brauner-Filmproduktion ´Hier bin ich – hier bleib ich´. Wer den Zeitgeist der Adenauer-Jahre verstehen will, kommt an Bill Haley nicht vorbei, vor allem aber nicht an der Reaktion auf den ´Rock ´n´ Roll-Vater´ (´Bild´), der empörten Ablehnung der einen und der stürmischen Begeisterung der anderen.

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Stand: 25.04.2019
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Various - Jazz in Deutschland - Teil 3, Die Wir...
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3-CD 8-seitigen Digipac mit 126-seitigem Booklet, 57 Einzeltitel. Spieldauer ca. 248 Minuten. 100 Jahre Jazz in Deutschland - Musik des 20. Jahrhunderts auf insgesamt 12 CDs. CD 7: Die Revival-Szene. CD 8: Der moderne Jazz in der DDR. CD 9: Der moderne Jazz in der BRD. Das renommierte Forscher- und Autorenteam Horst H. J. Bergmeier und Dr. Rainer E. Lotz legt erstmals die umfassende Dokumentation der Geschichte des Jazz in Deutschland vor - auf insgesamt 12 CDs mit aufwändig restaurierten, seltenen Original-Tondokumenten. Beginnend mit frühen Aufnahmen der Vorgeschichte aus dem Jahre 1899 wird die Entwicklung des Cake-Walk und Ragtime dokumentiert, es folgt eine Dokumentation der Goldenen Zwanziger-Jahre der Weimarer Republik, des Swing, des Jazz unter dem Hakenkreuz, des Trümmerjazz der Nachkriegszeit in den beiden deutschen Staaten, des Cool Jazz und traditionellen Jazz bis hin zu den letzten Entwicklungen der Avantgarde-Musik. Diese Zusammenstellung der jeweils besten Aufnahmen der besten und interessantesten Solisten und Orchester schließt auch ausländische Stars auf Gastspielreisen ein. Erstmals werden auch zeitgenössische Musikautomaten und Klavierrollen in Hi-Fi-Qualität einbezogen. Das Begleitbuch zu jeder CD-Box liefert reich illustrierte Anmerkungen zur Musik, zu Interpreten und Komponisten, sowie zum sozialen Umfeld

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Various - Liedermacher in Deutschland - Vol.2, ...
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3-CD im luxuriösen 8-seitigen Digipac mit 172-seitigem Booklet, Spieldauer 4h. Für wen wir singen, Vol. 2 Liedermacher in Deutschland In der ersten Ausgabe der Sammlung ´Für wen wir singen´ lag der Schwerpunkt auf den Anfängen der deutschen Liedermacherszene im Umfeld und in der Folge der Festivals auf der Burg Waldeck sowie auf der sich damals ebenfalls entwickelnden deutschsprachigen Folkszene. Die hier vorliegenden CDs vermitteln einen Eindruck von den ´bewegten´ Zeiten, in denen Liedermacher politische und gesellschaftliche Konflikte in ihren Texten artikulierten und teilweise auch zum Sprachrohr der neuen Bewegungen wurden. Die CD ´Neue Töne in der DDR´ dokumentiert, welche Rolle Lied und Chanson ab den 60er Jahren in der DDR spielten. Ausführliche Informationen zur Geschichte des Begriffs ´Liedermacher´ sowie eine Literaturliste zum Thema finden sich im Beiheft von ´Für wen wir singen, Vol. 1´. Ich danke erneut allen Musikerinnen und Musikern, die auch für die zweite Ausgabe dieser umfangreichen Sammlung mit ihren ganz persönlichen Erinnerungen und Informationen dazu beigetragen haben, ihre Lieder im historischen Zusammenhang lebendig werden zu lassen (alle im Booklet verwendeten Zitate beziehen sich darauf). Mein besonderer Dank gilt dieses Mal Lutz Kirchenwitz, der für die Zusammenstellung und den Text der CD ´Neue Töne aus der DDR´ sorgte. Michael Kleff Der Journalist Michael Kleff lebt und arbeitet in Bonn und New York. Mit dem Thema ´Lied´ ist er in mehrfacher Hinsicht seit vielen Jahren befaßt – als Moderator des ´Lieder-Ladens´ im Deutschlandfunk, als Vorsitzender des Vereins deutschsprachige Musik, der die Liederbestenliste verantwortet, und auch als Chef vom Dienst des Musikmagazins ´Folker!´. Der Kulturwissenschaftler Lutz Kirchenwitz war in der DDR-Liedszene aktiv. Er lebt in Berlin, ist Vorsitzender des Vereins Lied und soziale Bewegungen und Leiter des Festivals Musik und Politik. Die Liederbestenliste – ´´Eine monatliche Hitparade der besonderen Art´´ (´melodie & rhythmus´). www.liederbestenliste.de Eine Stimme für das Lied – ´Folker!´ Das Magazin für Folk, Lied und Weltmusik www.folker.de Heißer Herbst – Protest und linke Lieder November 1966. Die SPD erklärte sich zur Koalition mit den Unionsparteien bereit. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik kam es in Bonn zu einer Großen Koalition. Das neue Kabinett sah angesichts der wirtschaftlichen Rezession jener Jahre in einer ´´expansiven und stabilitätsorientierten Wirtschaftspolitik das Gebot der Stunde´´ (Kurt Georg Kiesinger in seiner Regierungserklärung vom 13.12.1966). Unter dem Namen ´Konzertierte Aktion´ setzten sich Vertreter der Arbeitgeber, der Gewerkschaften und der Bundesregierung an einen Tisch, um gemeinsam Strategien zur Verbesserung der Wirtschaft zu diskutieren. Während trotz wirtschaftlicher Probleme die Kriegs- und Trümmergeneration mehr und mehr zufrieden auf ihre materiellen Leistungen zurückblickte und die Früchte des Wiederaufbaus genoß, war eine neue Generation aufgewachsen. Sie hatte in der Schule gelernt, ´´die gesellschaftlichen Ursachen für Not und Elend, Armut und Hunger zu erkennen´´. Den Menschen wurden die Frauen und Männer des Widerstands im Dritten Reich als leuchtende Beispiele für Zivilcourage vor Augen geführt, und sie erfuhren im Staatsbürgerkundeunterricht, daß ´´politische Selbstbestimmung nicht in Gesellschaften verwirklicht werden kann, in denen entscheidende soziale und ökonomische Bereiche demokratischer Gestaltung entzogen werden.´´ Die Realität stand Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre jedoch in einem krassen Gegensatz zu diesem Idealbild einer freiheitlichen und menschenwürdigen Welt. Die ´Schutzmacht USA´ führte in Vietnam einen nie erklärten Krieg. Im NATO-Mitgliedsstaat Griechenland setzte eine Gruppe von Obristen die Verfassung außer Kraft und errichtete eine Militärdiktatur. Die ausgewiesenen Rüstungsausgaben der Welt erreichten 1967 den schwindelerregenden Betrag von 165 Milliarden US-Dollar. Dieser Welt verweigerte eine zunehmende Zahl vor allem jugendlicher Menschen die Zustimmung. So entstanden die Studentenbewegung und die außerparlamentarische Opposition. Die Ermordung von Benno Ohnesorg bei der Demonstration gegen den Besuch des Schahs von Persien in Berlin im Juni 1967 und die Verabschiedung der Notstandsgesetze im Mai des darauffolgenden Jahres vergrößerten die Kluft zwischen dem gesellschaftlichen Establishment und den Gegnern der Großen Koalition. Als im September 1969 FDP

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Various - Liedermacher in Deutschland - Vol.4, ...
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3-CD im luxuriösen 8-seitigen Digipac mit 168-seitigem Booklet, Spieldauer 4h. Für wen wir singen, Vol. 4 In seinem Buch ´Der Traum von einer Sache – Aufstieg und Fall der Utopien im politischen Lied der Bundesrepublik und der DDR´ spricht Holger Böning davon, daß die 68er-Bewegung schon Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre historisch geworden sei und andere Lebensentwürfe an Stelle der früheren, von einer umfassenden Gesellschaftsanalyse bestimmten und vom politischen Engagement geprägten getreten seien. ´´Zum Rückzug aus dem Politischen gehört die im öffentlichen Konzert der Medien nun deutlicher hörbare Suche nach dem individuellen Glück, nach Selbstverwirklichung in einem Rahmen, dem man sich über die Jahre eingepaßt hat. Die Unterordnung der eigenen Lebensgestaltung unter ein langfristiges politisches Ziel wird zu einer Haltung von Wenigen. Die alten Sänger, die immer noch gesellschaftliche Konflikte besingen und auf grundlegenden Veränderungen bestehen, werden in Funk und Fernsehen fast nicht mehr gespielt, populär sind jetzt neue Stimmen, die der Sehnsucht nach gelebtem Leben und der Suche nach Sinn ihre Lieder widmen.´´ Für Holger Böning steht z. B. Konstantin Wecker aber dafür, ´´daß Sehnsucht und Suche nach individuellem Glück und persönlicher Selbstentfaltung politisches Engagement nicht ausschließen. […] Nicht die umfassenden politischen Analysen, aus denen eigenes Handeln abzuleiten wäre, interessieren ihn jedoch, sondern es ist immer der Einzelne der in sein Blickfeld gerät. ´´ Zu den weiteren Beispielen, die in ähnlicher Weise Kritik an den Zeitumständen, ihre Sehnsucht nach individuellem Glück oder einfach poetische Alltagsbeobachtungen zum Ausdruck bringen, gehören u. a. die hier vertretenen Lieder von Thomas Felder, Klaus Hoffmann und Christof Stählin. Mit Ina Deter und Joana sind zwei ganz unterschiedliche Stimmen dokumentiert, die sich in ihren Liedern u. a. mit der Rolle der Frau im Zuge der Frauenbewegung beschäftigen. Mit Floh de Cologne, Ulla Meinecke und Udo Lindenberg finden sich hier auch drei Vertreter einer Gruppe, die man wegen ihrer kritischen und/oder poetischen deutschen Texte zu den Liedermachern zählen möchte, die wegen ihrer Musik jedoch eher dem Rock-Genre zuzurechnen sind. Mit Willy Michl, Fredl Fesl und Ringsgwandl machen wir dann auch noch einen akustischen Abstecher in die bayerische Dialektszene. Mitte der 80er Jahre, zwei Jahrzehnte nach dem ersten Festival ´Chansons Folklore International – Junge Europäer singen´ auf der Burg Waldeck, das in gewisser Weise den Beginn der (west-) deutschen Liedermacherbewegung markierte, hatte die Szene ihren Höhepunkt überschritten. Zwar gab es mit der AG Song eine Vereinigung, die sich u. a. um Kommunikation und Fortbildung kümmerte. Und Publikationen wie ´Song´, ´FM folk-michel´ und das ´Musikmagazin´ berichteten über das Geschehen. Die zugleich in der Popularmusikszene kommerziell ausgesprochen wirksame Aufwertung deutscher Musik mit der NDW, der ´Neuen Deutschen Welle´ hatte allerdings nicht nur für unbekanntere Liedermacher zur Folge, daß es immer schwieriger wurde, sich finanziell, thematisch und künstlerisch zu behaupten. Was auch damit zu tun hatte, daß angesichts der Neuen Deutschen Welle das Interesse der Medien und Plattenfirmen am ´klassischen´ Liedermacher rapide abnahm. Diese Jahre des Umbruchs brachten aber auch etwas Neues, Positives mit sich. 1983 hob der damalige Südwestfunk die ´Liederbestenliste´ aus der Taufe. Sie sollte keine aus Verkaufszahlen ermittelte Hitparade, sondern ein Empfehlungskatalog einer unabhängigen Jury sein. In einer Werbebroschüre aus den Anfangstagen der ´Liederbestenliste´ heißt es: ´´Auch das zähle ich zur Grundversorgung im Radio: einen Sendeplatz für deutschsprachige Musik, die weder zum Musikantenstadl noch nach den Top Charts schielt. Dafür gibt es die Liederbestenliste in SWR2. Sie spiegelt ein Stück Vielfalt unserer Musikkultur.´´ Wobei die Titel der ´Liederbestenliste´ nur an dem Nagel ´´deutschsprachig … baumeln´´, wie es in dem gleichen Prospekt heißt, ´´an dem kleinsten Nenner: Lieder mit kritischen, nachdenkenswerten Texten und Musik, die sich nicht unbedingt an eingefahrene Hörgewohnheiten anlehnt´´. Seit 1984 wird alljährlich das Lied mit den meisten Punkten mit dem ´Liederpreis´ ausgezeichnet. Erster Preisträger war Wolf Biermann. Zu den Preisträgern seitdem gehören einige der Künstler, die in den vier Ausgaben der Liedermacheredition ´Für wen wir singen´ vertreten sind: Franz Josef

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Various - Beat in Germany - Die Berlin Szene
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1-CD Digipak (6-seitig) mit 74-seitigem Booklet, 30 Einzeltitel. Spieldauer 79:48 Minuten. Die Berliner Beat Szene Nun war Berlin in den 60ern eine geteilte Stadt, regiert von den Besatzungsmächten, musikalisch betrachtet, zählt darum zumindest anfangs nur der Westteil der Stadt. Rock ´n´ Roll war anglo-amerikanisch – kein Wunder also, daß allein die Rundfunkstationen der Besatzungsmächte die musikalischen Vorlieben der Berliner Jugendlichen beeinflußten: der BFN der Briten und AFN der Amerikaner. Wobei besonders der AFN die musikalische Richtung bestimmte, denn er sendete den Pop und Rock ´n´ Roll, den die Teens und Twens der 60er hören wollten. Schon in den 50ern wurden musikalisch progressiv Ambitionierten Elvis Presley, Buddy Holly, Little Richard, Chuck Berry und die vielen schwarzen und weißen Vocalgroups nahe gebracht, hier konnte man den Everly Brothers lauschen, aber auch Frankie Laine oder Ricky Nelson, hier gab es Country & Western und gelegentlich R&B. Der RIAS Berlin und SFB kamen erst auf den Dreh mit dem jugendlichen Publikum, als die erste Beatwelle schon fast vorbei war. Es blieb unvermeidbar, daß durch AFN geprägte Jugendliche bald den Drang verspürten, ihren amerikanischen Vorbildern nachzueifern. Bereits in den 50er Jahren etablierte sich eine rege Musikszene mit Jungspunden aus Westberlin, die für musikalische Untermalung beim Tanze sorgten. Auch die Besatzungssoldaten wollten ein German Fraulein im Arm halten, und wo war dies leichter, als beim Tanz? Weil amerikanische Bands allenfalls zu Gastspielen kamen, wurden die deutschen Gruppen zwecks musikalischer Grundversorgung rekrutiert. Und wo ein GI steppte, wollte der deutsche Bursche nicht zurückstehen, so bildeten sich kleine Szenen, die von unterschiedlichen Besuchern genutzt wurden. Der AFN war für die frühen Bands in der Regel stilbildend, und so generierten sie ihr Material weitgehend aus amerikanischen Rock ´n´ Roll-Nummern. Erst mit dem Einsetzen der Beatlemania wurde auch den Berliner Musikern klar, daß sich in England etwas zusammengebraut hatte, woran sie nicht vorbeikamen. Und quasi über Nacht wurde ein konsequenter Stilwechsel vollzogen, wenn man nicht schon vorher der etwas intellektuelleren Skiffle-Fraktion angehört hatte. Mit zunehmender Konkurrenz und Popularität wollten sich Berliner Bands auch den Rest der Bundesrepublik erspielen, was jedoch schwieriger war, als man heute annehmen würde. Um in Hannover oder Hamburg anzutreten, hieß es für die Bands immer erst, die Transitstrecke durch die sogenannte SBZ oder DDR zu überwinden. An den Kontrollpunkten standen fiese Vopos, die Reisende schikanierten und vor allem langhaarigen Gesellen die Durchfahrt durch die DDR vermiesten. Da hieß es dann, mit klapprigen Bandbussen peinlichst genau die geschätzte Durchfahrtzeit einzuhalten, sonst fand man sich im Vernehmungsbüro wieder oder mußte die Verstärker auseinanderschrauben, damit die Grenzbeamten einen scharfen Blick ins Innenleben werfen konnten. Viele der Bands hat es deshalb in Berlin gehalten, doch die exponierteren unter ihnen wollten auch der bundesrepublikanischen Musikszene ihren Berliner Stempel aufdrücken. Auswärtige Bands fanden aus den gleichen, hinderlichen Gründen Berlin oft wenig attraktiv. mehr im Booklet BCD16458 Die Berliner Beat Szene Smash...! Boom!...Bang...! Beat in Germany The 60s Anthology Diese CDs sind Teil der umfassenden Bear-Family-Reihe ´Smash...! Boom...! Bang...!´, die sich thematisch mit dem Beat-Boom der mittsechziger Jahre in Deutschland befasst und auf zunächst 30 Teile ausgelegt ist. Jede CD enthält zwischen 20 und 30 Titel in restaurierter, bestmöglicher Klangqualität. Präsentiert werden populäre Bands wie die Rattles oder Lords , aber auch weniger bekannte Gruppen wie etwa die Pages , Poor Things , Pete Lancaster And The Upsetters , Blizzards , Sound Riders und viele andere. Eine Vielzahl von Songs erlebt rund 35 Jahre nach der Erstveröffentlichung ihre Premiere auf CD, diverse Titel sind bislang noch nie auf Tonträgern erhältlich gewesen.

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Various - Liedermacher in Deutschland - Vol.1, ...
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3-CD im luxuriösen 8-seitigen Digipac mit 128-seitigem Booklet, Spieldauer: 3h 50min. CD Für wen wir singen Liedermacher in Deutschland Liedermacher sind keine Sache der Vergangenheit. Auch wenn das Lied, vor allem das politische Lied, in Deutschland schon oft totgesagt wurde. Doch allein ein Blick in die monatlich erscheinende ´Liederbestenliste´ zeigt, wie bunt und lebendig die Szene der Musikerinnen und Musiker in diesem Land ist, die ´deutsch´ singen: Lieder mit kritischen, nachdenkenswerten Texten und einer Musik, die sich nicht unbedingt an eingefahrene Hörgewohnheiten anlehnt. Das kann in viele Stilrichtungen gehen: ob klassisches Chanson, Folk, Pop, Blues, Rock, Jazz oder Rap. Sie alle stehen in einer langen Tradition, die man bis zu den Troubadouren im Mittelalter verfolgen könnte. Ganz so weit reicht die Sammlung ´Für wen ich singe – Liedermacher in Deutschland´ zeitlich natürlich nicht zurück. Dafür bietet das auf 12 CDs angelegte Projekt in dieser Form erstmalig einen Überblick über die jüngste Geschichte der Liedermacher in Deutschland-West und Deutschland-Ost von Anfang der sechziger bis in die achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein. Traditionen, neue Lieder und Deutschfolk Dabei geht es zunächst um die Wiederentdeckung der deutschen Liedtraditionen. Hein &, Oss Kröher und Peter Rohland waren es, die sich schon lange vor der neuen Volksliedbewegung, u. a. in der Bündischen Jugend, um das demokratische Lied bemüht hatten. Zu den Stimmen, die dann in den frühen sechziger Jahren, inspiriert vor allem von Künstlern in Frankreich oder in den USA, nach eigenen Ausdrucksformen suchten, gehörten viele heute bekannte Namen wie u. a. Franz Josef Degenhardt, Reinhard Mey, Walter Mossmann, Christof Stählin, Dieter Süverkrüp und Hannes Wader. Ein erstes wichtiges Forum waren für sie und viele weitere Interpreten eines neuen deutschen Liedes die Festivals auf der Burg Waldeck zwischen 1964 und 1969. Wenig später wurde das deutsche Folkrevival eingeläutet, u. a. mit Fiedel Michel, Liederjan und Zupfgeigenhansel. Sie wollten das Volkslied nicht als museale Tradition pflegen, sondern einen neuen demokratischen Liedtyp schaffen. Rote Lieder, Dialektsongs und neue Poeten Die siebziger Jahre brachten politisch hochbewegte Zeiten. Liedermacher kommentierten Notstandsgesetze, Berufsverbote, Arbeitslosigkeit, Vietnamkrieg, Atomrüstung und Atomkraftwerke. Neben vielen Künstlern aus der Waldeck-Ära etablierten sich auf diese Weise neue Namen im politischen Tagesgeschehen – darunter das Liedkabarett Floh de Cologne, Ekkes Frank oder Lerryn alias Dieter Dehm. Das Folkrevival führte auch zu einer breiten Beschäftigung mit Dialekten. Viele Liedermacher entdeckten die Mundarten ihrer Heimatregionen als verschüttete Traditionen wieder. So in Bayern die Biermösl Blosn. In Stuttgart stimmte Wolle Kriwanek den schwäbischen Blues an. Am Niederrhein machte sich Günter Gall um Sprach- und Liedgutpflege verdient, im plattdeutschen Raum waren es Hannes Wader und Helmut Debus und im ´Kohlenpott´ Frank Baier. Nicht zu vergessen die vielen anderen Liedermacher und Poeten, die zwischen Mitte der siebziger und den frühen achtziger Jahren die Szene prägten wie Bernies Autobahn Band, Ina Deter, Joana oder Konstantin Wecker. Lied und Chanson in der DDR Dann sind da Lied und Chanson in der DDR – zwar ernst genommen und gefördert, als kritische Lieder aber beargwöhnt und als oppositionelle unterdrückt. Künstler wie Hanns Eisler, Ernst Busch und Gisela May führten die Tradition des politischen Songs und Chansons aus den zwanziger, dreißiger Jahren weiter. Wolf Biermann knüpfte daran Anfang der sechziger Jahre an, wurde zum Kritiker des bürokratischen Sozialismus und erhielt Auftritts- und Publikationsverbot. Zur gleichen Zeit entstanden so genannte Hootenanny-Klubs, in denen Perry Friedman, Hartmut König, Bettina Wegner und andere auftraten. Unter verstärktem staatlichem Einfluß entwickelte sich daraus die FDJ-Singebewegung mit zeitweise 4.000 Klubs, darunter der Oktoberklub und die Songgruppe der TU Dresden. In Abgrenzung von den Singeklubs entstanden Mitte der siebziger Jahre Liedertheater wie Karls Enkel und Schicht sowie Folkloregruppen wie Folkländer und Wacholder. In den 80er Jahren artikulierten Gerhard Gundermann, Stephan Krawczyk, Hans-Eckardt Wenzel und andere Liedermacher die Differenz zwischen proklamierter Ideologie und Realität und trugen so zum kritischen Diskurs in der DDR bei. Liedszene Österreich und Schweiz Nicht zu

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Various - Sinfonie der Sterne - Die 70er Jahre ...
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1-CD mit 24-seitigem Booklet, 22 Einzeltitel, Spieldauer 80:23 Minuten. POLYDOR - ein Name ist Legende. Seit den ´Goldenen Zwanzigern´ drehen sich Schellacks, später Vinyl und Compact Discs unter dieser Weltmarke, anfangs mit verschiedenenfarbigen Labels, seit Beginn der 50er Jahre mit dem unverwechselbaren Orange-Label und den kleinen Sternchen oder mit dem seit 1963 eingeführten Polydor-Rot. Die siebziger Jahre Die Haare werden immer länger, der Drogenkonsum steigt. Der gesellschaftliche Umbruch, ausgelöst durch die (68er Generation´, manifestiert sich. Seit dem Amtsantritt des 1969 gewählten Bundeskanzlers Willy Brandt scheint sich die Republik verändert zu haben. Es wird ´mehr Demokratie gewagt´, der Fortschrittsgedanke beseelt die Menschen. Es gibt Experimente in allen Richtungen, auch musikalischer Art. Neben dem konventionellen Schlager treten Krautrock-Gruppen und Liedermacher auf den Plan (und hier und da auch in die LP-Charts). Im Jahr 1970, als die Beatles sich trennen und die Jugend-Idole Janis Joplin und Jimi Hendrix diese Welt für immer verlassen, feiert man in deutschen Landen den 200. Geburtstag Ludwig van Beethovens mit Theaterstücken, Filmen und Büchern über das Musikgenie; die DDR und die BRD bringen Sonderbrief-marken heraus; Herbert von Karajan, Otto Klemperer und Karl Böhm dirigie-ren das Opus des Meisters in dessen Geburtsstadt Bonn; schließlich er-scheint der Spanier Miguel Rios auf der Bildfläche. Er stimmt bei Polydor (auf dem Label Hispavox) mit einer englischsprachigen Pop-Version der Ode an die Freude in den Jubel ein. Beethovens Ode heißt jetzt Song Of Joy und verkauft hierzulande mehr als eine Million Exemplare. Neben Miguel Rios schaffen sich Wencke Myhre, Daliah L vi, Karel Gott, Chris Roberts, Bata illic und Roy Black Platz in den deutschen Popcharts. Der eine singt fröhlich, dass sein Name Hase sei; der andere träumt davon, einmal um die´ ganze Welt mit den Taschen voller Geld zu reisen; in weiteren Liedern geht es um ein knallrotes Gummiboot oder um eine gewisse Michaela. Mit Dieter Thomas Hecks Hitparade im ZDF hat der Schlager zwar seit 1969 ein ideales öffentliches Forum für sich erschlossen, doch die Volltreffer werden im Laufe der Siebziger schnell immer seltener. (Eine Ausnahme macht das Volkslied Hoch auf dem gelben Wagen, das der damalige Bundesaußenminister und nachmalige Bundespräsident Walter Scheel 1973/74 auf Polydor zu einem Top-Ten-Hit macht.) Bei der Mehrheit der jetzt Heranwachsenden gilt die deutsche Sprache (und der Schlager) als altmodisch oder gar reaktionär. Die Jugend hört lieber die Musik von Golden Earring, den Rubettes, Slade, Medicine Head, kurz: Musik englisch-sprachiger Provinienz. Erst die Liedermacher können die jugendli-chen Hörer wieder mit der deutschen Sprache versöhnen. Konstantin Wecker, Herman van Veen, Ougenweide, Peter Horton, Ludwig Hirsch und all die anderen Liedermacher, die Polydor unter ihrem Dach versammelt, richten sich eher mit ihren Alben denn mit schnelllebigen Single-Hits an ihre Gemeinde. Gleiches gilt für Orchester-aufnahmen, die allerdings eher Freunde unter Leuten jenseits der 40 finden. Hier ist es der Bandleader James Last, dessen Name in den Jahresauswertungen der Hitlisten immer wieder auf-taucht. James Last kann sich während der 70er Jahre als einer der bestverkaufenden Album-Künstler aller Zeiten etablieren! Ebenfalls sehr erfolgreich ist das Orchester Kurt Edelhagen, das den Einzug der Nationen (so auch einer der LP-Titel) bei den Olympischen Sommer-spielen 1972 in München begleitet. Edelhagens LP ´Olympia-Parade´ bringt es bis auf die erste Chartposition und wird zum Soldveredelten´ Bestseller. Pop-Perlen und Bestseller wie vom Fließband, Singles ebenso wie Alben, bringt ab 1974 im übrigen die schwedische Gruppe ABBA über Polydor in die BRD. Der Siegeszug der vier Skandinavier nimmt im englischen Seebad Brighton seinen Anfang, als die Gruppe mit dem Titel Waterloo den Grand Prix d´Eurovision gewinnt. ABBAs Nummer-1-Hits Mamma Mia, Fernando, Dancing Queen, Money, Money, Money und Knowing Me, Knowing You bringen den Pop-Ableger der Grammophon -seit 1972 unter dem Dach der deutsch- niederländischen Holding Polytram untergebracht - sicher durch das Jahrzehnt. Hinzu kommen ab 1977 die immensen Erfolge der Balladen-Rockgruppe Barclay James Harvest (BJH). Mit Polydors Hilfe kann die Gruppe bald in der BRD größere ;Erfolge als in ihrer britischen Heimat feiern. Das bekannteste UH -ALbum `Gone To Earth´ (1977) hält sich über 200

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