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Ich war der letzte Bürger der DDR
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Roberto Yáñez, der Enkel von Margot und Erich Honecker, bricht sein Schweigen. Erstmals erzählt er von den Glanzzeiten seiner Kindheit, vom Ende der DDR, wie es die Honeckers als Familie erlebt haben, und von den letzten Lebensjahren seiner Großeltern in Chile.Als die Mauer fällt, ist Roberto 15 Jahre alt. Die geliebten Großeltern werden als Verbrecher gejagt, und auch der Teenager fühlt sich noch verfolgt, nachdem seine Familie in das Heimatland seines Vaters ausgereist ist. Im fremden Chile findet er sich nur schwer zurecht. Nach der Trennung der Eltern zieht er zu seiner Großmutter Margot Honecker, die unbeirrt an den DDR-Glaubenssätzen festhält. Roberto hingegen entdeckt ein neues Leben - zwischen Kunst, Musik und Drogen. Dennoch bleibt seine Großmutter die engste Bezugsperson in seinem Leben, immer wieder kehrt der "Lieblingsenkel" zu ihr zurück. Erst nach ihrem Tod 2016 kann er sich von der Last seiner Familiengeschichte befreien - und erzählen.

Anbieter: buecher
Stand: 11.08.2020
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Ich war der letzte Bürger der DDR
20,60 € *
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Über die letzten Jahre von Erich und Margot Honecker, die in Chile politisches Asyl fanden, ist in der Öffentlichkeit wenig bekannt. Nun, zwei Jahre nach dem Tod Margot Honeckers, bricht ihr Enkel, Roberto Yáñez, das Schweigen. Erstmals spricht er von seinem Leben als "Lieblingsenkel" und erzählt, was nach dem Sturz des Großvaters und dem Zusammenbruch der DDR geschah.Roberto Yáñez, der Sohn von Sonja Honecker, wächst auf mit den Privilegien der Macht. Als die Mauer fällt, ist er 15 Jahre alt. Die geliebten Großeltern werden als Verbrecher gejagt. Er selbst fühlt sich verfolgt, auch nachdem seine Familie nach Chile, in das Land seines Vaters, ausgereist ist. In der fremden Kultur findet er sich nur schwer zurecht. Nach der Trennung der Eltern zieht er zu Margot Honecker, die unbeirrt an den DDR-Glaubenssätzen festhält. Roberto bricht wiederholt aus ihren strengen Regeln aus und sucht auf der Straße ein neues Leben zwischen Kunst, Musik und Drogen. Aber seine Großmutter bleibt die engste Bezugsperson in seinem Leben, immer wieder kehrt er zu ihr zurück. Erst als sie 2016 stirbt, kann er sich von der Last seiner Familiengeschichte befreien - und erzählen von den Glanzzeiten seiner Kindheit, vom Ende der DDR, wie es die Honeckers als Familie erlebt haben, und von den letzten Lebensjahren seiner Großeltern in Chile.

Anbieter: buecher
Stand: 11.08.2020
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Ich war der letzte Bürger der DDR
20,00 € *
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Über die letzten Jahre von Erich und Margot Honecker, die in Chile politisches Asyl fanden, ist in der Öffentlichkeit wenig bekannt. Nun, zwei Jahre nach dem Tod Margot Honeckers, bricht ihr Enkel, Roberto Yáñez, das Schweigen. Erstmals spricht er von seinem Leben als "Lieblingsenkel" und erzählt, was nach dem Sturz des Großvaters und dem Zusammenbruch der DDR geschah.Roberto Yáñez, der Sohn von Sonja Honecker, wächst auf mit den Privilegien der Macht. Als die Mauer fällt, ist er 15 Jahre alt. Die geliebten Großeltern werden als Verbrecher gejagt. Er selbst fühlt sich verfolgt, auch nachdem seine Familie nach Chile, in das Land seines Vaters, ausgereist ist. In der fremden Kultur findet er sich nur schwer zurecht. Nach der Trennung der Eltern zieht er zu Margot Honecker, die unbeirrt an den DDR-Glaubenssätzen festhält. Roberto bricht wiederholt aus ihren strengen Regeln aus und sucht auf der Straße ein neues Leben zwischen Kunst, Musik und Drogen. Aber seine Großmutter bleibt die engste Bezugsperson in seinem Leben, immer wieder kehrt er zu ihr zurück. Erst als sie 2016 stirbt, kann er sich von der Last seiner Familiengeschichte befreien - und erzählen von den Glanzzeiten seiner Kindheit, vom Ende der DDR, wie es die Honeckers als Familie erlebt haben, und von den letzten Lebensjahren seiner Großeltern in Chile.

Anbieter: buecher
Stand: 11.08.2020
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40 Jahre Live Von Der Waldbühne Berlin
11,45 € *
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Am Samstag, den 20. Juni 2015, feierte die legendäre deutsche Rockband KARAT ihren 40. Geburtstag in der Waldbühne Berlin. Unter freiem Himmel gaben sie für ihre Fans ihr einziges Jubiläumskonzert +lassen 40 Jahre Bandgeschichte in einer emotionalen Zeitreise Revue passieren. Langjährige Musikerfreunde + schicksalshafte Wegbegleiter wurden auf die Bühne geladen. Und natürlich stellten KARAT die Songs ihres neuen Albums vor. Eine Band, die mit markanter Musik- und Textpoesie tiefe Gefühle weckt, eine ostdeutsche Band, die Großes erreicht und mit ihren Liedern Deutschland vereint hat, als es lange noch getrennt war. Mal rockig-röhrig, mal lyrisch-leise doch immer mitreißend und berührend. Eine Band, die niemals stillsteht, sich auf das Alte besinnt, authentisch bleibt, jedoch immer wieder Neues kreiert das ist KARAT. 40 Jahre KARAT! Viel ist passiert in der Geschichte dieser Band, seit der Gründung in der DDR im Jahre 1975.Die Produktion publikumswirksamer, aber trotzdem anspruchsvoller Musik hatten sich die Gründer damals zum Ziel gesetzt. Hervorgebracht haben sie seitdem große Hits wie "Über sieben Brücken""Der blaue Planet""Jede Stunde""Schwanenkönig" uvm.

Anbieter: buecher
Stand: 11.08.2020
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40 Jahre Live Von Der Waldbühne Berlin
11,45 € *
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Am Samstag, den 20. Juni 2015, feierte die legendäre deutsche Rockband KARAT ihren 40. Geburtstag in der Waldbühne Berlin. Unter freiem Himmel gaben sie für ihre Fans ihr einziges Jubiläumskonzert +lassen 40 Jahre Bandgeschichte in einer emotionalen Zeitreise Revue passieren. Langjährige Musikerfreunde + schicksalshafte Wegbegleiter wurden auf die Bühne geladen. Und natürlich stellten KARAT die Songs ihres neuen Albums vor. Eine Band, die mit markanter Musik- und Textpoesie tiefe Gefühle weckt, eine ostdeutsche Band, die Großes erreicht und mit ihren Liedern Deutschland vereint hat, als es lange noch getrennt war. Mal rockig-röhrig, mal lyrisch-leise doch immer mitreißend und berührend. Eine Band, die niemals stillsteht, sich auf das Alte besinnt, authentisch bleibt, jedoch immer wieder Neues kreiert das ist KARAT. 40 Jahre KARAT! Viel ist passiert in der Geschichte dieser Band, seit der Gründung in der DDR im Jahre 1975.Die Produktion publikumswirksamer, aber trotzdem anspruchsvoller Musik hatten sich die Gründer damals zum Ziel gesetzt. Hervorgebracht haben sie seitdem große Hits wie "Über sieben Brücken""Der blaue Planet""Jede Stunde""Schwanenkönig" uvm.

Anbieter: buecher
Stand: 11.08.2020
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Der Tod bin ich
17,50 € *
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Ein verträumter Gutsverwalter in Bayern, der durch einen skrupellosen Mord aus seiner beschaulichen Idylle gerissen wird. Ein junger Kernphysiker, der sich im Intrigenspiel des Kalten Krieges verfängt. Eine Formel, die möglicherweise die gesamte Menschheit gefährdet. Ein Notizbuch, dem das legendäre Zitat Robert Oppenheimers - »Der Tod bin ich, Erschütterer der Welten« - vorangestellt ist. Drei ehemalige Agenten der Supermächte, die sich auf eine letzte Mission begeben.Ein dramatischer Thriller über die explosive Verbindung von Forschung und Macht, akademische Konkurrenz und geheimdienstliche Konspiration, die letzten Fragen der theoretischen Physik und die ethische Verantwortung der Wissenschaft.Düsteres Welttheater Ein Mann, altmodisch, aber fein gekleidet, fährt auf einem Rad durch die beschauliche Ländlichkeit Bayerns: Sommer, See, Wiesen, Felder, Bier. Es ist vielleicht ein Seitenhieb, den sich der Autor Max Bronski mit seinen Beschreibungen einer provinziellen Idylle auf den ersten Seiten seines neuen Buches „Der Tod bin ich“ leistet. Ein Seitenhieb auf die Flut an Regionalkrimis, die seit geraumer Zeit durch Deutschland schwappt und die häufig in ihrer Provinzialität verhaften bleibt. Und ein selbstironischer Seitenhieb gegen sich selbst. Schließlich ist Bronski bis dato mit vier Kriminalromanen bekannt geworden, in denen er seinen Ermittler Wilhelm Gossec durch die Abgründe Münchens schickte. Diesmal aber will Bronski höher hinaus. Davon künden die Zitate der berühmten Physiker Johannes Kepler, Werner Heisenberg und Erwin Schrödinger, die den Thriller einleiten. „Erschütterer der Welten“ Bereits auf den ersten Seiten beweist Bronski, dass er ein famoser Stilist ist. Denn durch die reportageartige Sprache kündigt er gekonnt das Unheil an, das schließlich folgt und das die Idylle in ein düsteres Welttheater à la Shakespeare verwandeln wird. Der Radfahrer sucht eine Jagdhütte auf und erschießt dort den Hausherrn, dem der Mörder – bevor schließlich der Tod eintritt – noch den Satz „Der Tod bin ich, Erschütterer der Welten“ ins Ohr flüstert. Der Satz geht auf ein Zitat des US-Physikers Robert Oppenheimer zurück, der bekanntlich als „Vater der Atombombe“ gilt. Hier soll also eine Welt erschüttert werden. Und das gelingt Bronski im Laufe seines ersten Thrillers wirklich meisterlich. Es stellt sich heraus, dass der Ermordete Offenhain hieß und ein begnadeter Physiker war, der an der physikalischen Weltformel forschte. „Es genügt nicht, die Naturkräfte in sich zu verstehen, es kommt darauf an nachzuvollziehen, auf welche Weise sie aus der Brechung jener großen Symmetrie hervorgegangen sind.“ Als junger Mann, im Jahr 1957, war dieser Physiker aus der DDR in den Westen geflohen. Dort wird er vom US-Geheimdienst CIA und vom sowjetischen KGB als Agent angeworben. Offenhain ist talentiert und gewitzt, spielt Agenten und Geheimdienste gegeneinander aus und auch seine Physikerkollegen. Ein Spionagethriller à la John le Carré Bronski erzählt seine Geschichte auf drei zeitlichen Ebenen: 2006 passiert der Mord und ein Icherzähler mit dem seltsamen Namen Tino Senonen, dem der Physiker seine Aufzeichnungen hinterlassen hat, beginnt, in dem Mordfall zu ermitteln. Im Jahr 1957 breitet Bronski die Geschichte des jungen Physikers aus. Und im Jahr 1965 landet der Leser mitten im Kalten Krieg und seinen machtpolitischen Verstrickungen und Verschwörungen, in die die konkurrierenden Physiker eingebunden sind. Bronski nutzt sein umfangreiches Wissen zur Kern- und Quantenphysik sowie zur mathematischen Grundierung von Musik dazu, die Ordnung der Welt und ihre moralischen Regeln zu hinterfragen. Dem Münchner Schriftsteller gelingt so eine spannende, tiefgründige Hommage an Spionagethriller und Agentenbücher eines John le Carré oder Graham Greene, die mit ihren fein ausgearbeiteten Charakteren und einer gestochen scharfen Sprache elegant auf der Trennlinie zwischen Ironie und Ernst tänzelt. Der Ausbruch aus der Münchner Provinzialität ist dem Autoren Bronski, dessen wahre Identität nicht bekannt ist, so nicht nur fulminant gelungen – er hat ihm sehr gut getan. Bronski hat das Welttheater mit „Der Tod bin ich“ zu seiner Bühne gemacht und gezeigt, dass deutsche Thriller nicht nur provinzielle Possen sein müssen.

Anbieter: buecher
Stand: 11.08.2020
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Der Tod bin ich
16,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Ein verträumter Gutsverwalter in Bayern, der durch einen skrupellosen Mord aus seiner beschaulichen Idylle gerissen wird. Ein junger Kernphysiker, der sich im Intrigenspiel des Kalten Krieges verfängt. Eine Formel, die möglicherweise die gesamte Menschheit gefährdet. Ein Notizbuch, dem das legendäre Zitat Robert Oppenheimers - »Der Tod bin ich, Erschütterer der Welten« - vorangestellt ist. Drei ehemalige Agenten der Supermächte, die sich auf eine letzte Mission begeben.Ein dramatischer Thriller über die explosive Verbindung von Forschung und Macht, akademische Konkurrenz und geheimdienstliche Konspiration, die letzten Fragen der theoretischen Physik und die ethische Verantwortung der Wissenschaft.Düsteres Welttheater Ein Mann, altmodisch, aber fein gekleidet, fährt auf einem Rad durch die beschauliche Ländlichkeit Bayerns: Sommer, See, Wiesen, Felder, Bier. Es ist vielleicht ein Seitenhieb, den sich der Autor Max Bronski mit seinen Beschreibungen einer provinziellen Idylle auf den ersten Seiten seines neuen Buches „Der Tod bin ich“ leistet. Ein Seitenhieb auf die Flut an Regionalkrimis, die seit geraumer Zeit durch Deutschland schwappt und die häufig in ihrer Provinzialität verhaften bleibt. Und ein selbstironischer Seitenhieb gegen sich selbst. Schließlich ist Bronski bis dato mit vier Kriminalromanen bekannt geworden, in denen er seinen Ermittler Wilhelm Gossec durch die Abgründe Münchens schickte. Diesmal aber will Bronski höher hinaus. Davon künden die Zitate der berühmten Physiker Johannes Kepler, Werner Heisenberg und Erwin Schrödinger, die den Thriller einleiten. „Erschütterer der Welten“ Bereits auf den ersten Seiten beweist Bronski, dass er ein famoser Stilist ist. Denn durch die reportageartige Sprache kündigt er gekonnt das Unheil an, das schließlich folgt und das die Idylle in ein düsteres Welttheater à la Shakespeare verwandeln wird. Der Radfahrer sucht eine Jagdhütte auf und erschießt dort den Hausherrn, dem der Mörder – bevor schließlich der Tod eintritt – noch den Satz „Der Tod bin ich, Erschütterer der Welten“ ins Ohr flüstert. Der Satz geht auf ein Zitat des US-Physikers Robert Oppenheimer zurück, der bekanntlich als „Vater der Atombombe“ gilt. Hier soll also eine Welt erschüttert werden. Und das gelingt Bronski im Laufe seines ersten Thrillers wirklich meisterlich. Es stellt sich heraus, dass der Ermordete Offenhain hieß und ein begnadeter Physiker war, der an der physikalischen Weltformel forschte. „Es genügt nicht, die Naturkräfte in sich zu verstehen, es kommt darauf an nachzuvollziehen, auf welche Weise sie aus der Brechung jener großen Symmetrie hervorgegangen sind.“ Als junger Mann, im Jahr 1957, war dieser Physiker aus der DDR in den Westen geflohen. Dort wird er vom US-Geheimdienst CIA und vom sowjetischen KGB als Agent angeworben. Offenhain ist talentiert und gewitzt, spielt Agenten und Geheimdienste gegeneinander aus und auch seine Physikerkollegen. Ein Spionagethriller à la John le Carré Bronski erzählt seine Geschichte auf drei zeitlichen Ebenen: 2006 passiert der Mord und ein Icherzähler mit dem seltsamen Namen Tino Senonen, dem der Physiker seine Aufzeichnungen hinterlassen hat, beginnt, in dem Mordfall zu ermitteln. Im Jahr 1957 breitet Bronski die Geschichte des jungen Physikers aus. Und im Jahr 1965 landet der Leser mitten im Kalten Krieg und seinen machtpolitischen Verstrickungen und Verschwörungen, in die die konkurrierenden Physiker eingebunden sind. Bronski nutzt sein umfangreiches Wissen zur Kern- und Quantenphysik sowie zur mathematischen Grundierung von Musik dazu, die Ordnung der Welt und ihre moralischen Regeln zu hinterfragen. Dem Münchner Schriftsteller gelingt so eine spannende, tiefgründige Hommage an Spionagethriller und Agentenbücher eines John le Carré oder Graham Greene, die mit ihren fein ausgearbeiteten Charakteren und einer gestochen scharfen Sprache elegant auf der Trennlinie zwischen Ironie und Ernst tänzelt. Der Ausbruch aus der Münchner Provinzialität ist dem Autoren Bronski, dessen wahre Identität nicht bekannt ist, so nicht nur fulminant gelungen – er hat ihm sehr gut getan. Bronski hat das Welttheater mit „Der Tod bin ich“ zu seiner Bühne gemacht und gezeigt, dass deutsche Thriller nicht nur provinzielle Possen sein müssen.

Anbieter: buecher
Stand: 11.08.2020
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Denkwürdige transkulturelle Fremdgänge
20,40 € *
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"Denkwürdige transkulturelle Fremdgänge" zieht kaleidoskopisch eine kriti-sche Summe aus inter- und transkulturellen Begegnungen und realisierten Projekten in Brasilien, Indien und Deutschland zwischen 1966 und 1999. Der Autor evaluiert Erfahrungen in den Bereichen Theater, Film, Musik und Kunst wie auch in kulturpolitischen Seminaren und Kolloquien und zeigt Möglichkeiten und Schwierigkeiten auf, Kulturprojekte in Solidarität und wechselseitiger Achtung zwischen Künstlern und Intellektuellen unterschied-licher Kulturen produktiv und kreativ zu realisieren. Ausgewählte Modelle solcher Projekte werden in ihren Verwirklichungs-prozessen dargestellt. In den politischen Konstellationen jener Jahre - eine Militärdiktatur in Brasilein, eine kommunistische Regierung in Indien, eine sich herausbildende Demokratie in Deutschland - erweist Kulturarbeit ihre reflektive, widerständige und kritische Kraft, herausgefordert durch konser-vative Schranken und politische Beschränkungen. Es galt autonome Räume und Bedingungen kulturellen Schaffens aufrechtzuerhalten oder herzustellen und die Freiheit des Ausdrucks angesichts repressiver Verhältnisse, institu-tioneller Interventionen und politischer Verfolgung zu gewährleisten. Die ausgeführten Erfahrungen werden collageartig konfrontiert mit Zitaten aus Kritiken, Literatur und Dokumenten, um den kulturellen, sozialen und politischen Kontext wie auch die Rezeption und den Widerhall in den jewei-ligen Gesellschaften zu verdeutlichen. Einige wenige aus diesem Buch herausgegriffene Äußerungen mögen die Umfelder der dargestellten Kulturarbeit andeuten: "Die Programmplanung der Goethe-Institute ist so rechtzeitig zur Erörterung zu stellen, daß die Auslandsvertretung dazu Stellung nehmen und das Programm gegebenenfalls noch geändert werden kann." (Erlaß des Auswärtigen Amtes der BRD). "Je stärker unsere wirtschaftliche Aktivität nach außen als wirtschaftliche Macht em-pfunden wird, desto bedeutsamer ist kulturpolitische Aktivität als Ausgleich und Gegenwirkung !" (ein Kulturausschuß der deutschen Wirtschaft). "Ist der Žhäßliche DeutscheŽ nicht für ewig das Zielobjekt dieser Pseudo-Intellektuellen, wie dem Herrn Beuys, diesem führenden Fettkünstler moderner Scharlatanerie, diesem Jürgen Habermas, diesem Wegbereiter der linken Kulturrevolution, diesem durch seine Terrorsympathie bekannten Filmregisseur Volker Schlöndorff, diesem Grass mit seinen antideutschen Hetzreden, diesem SPD-Agitator Klaus Staeck mit seinen die Hetzplakate im "Stürmer"-Stil...?"(ein deutsches Magazin über Kulturprogramme der Goethe-Institute). "Dieses pornografische Tanztheater der Pina Bausch verdirbt unsere bengalische Jugend! Bringen Sie uns doch volksnahe Kultur, wie die Sowjetunion, Nordkorea, die Deutsche Demokratische Republik !" (ein indischer Kultusminister). "Ein deutscher Regisseur, ein griechischer Klassiker, bengalische Schauspieler..., ja sagen Sie mal, wo bleibt denn da die deutsche Schauspielkunst ?" (ein bundesdeutscher Kultur-freund auf Indienreise). "Wozu ausländische Experten ? Wir verfügen bereits über genügend Erfahrung, um uns über das Entsenden von Kapital, Ausrüstung und Batallionen hochbezahlter Experten ein Urteil bilden zu können." (ein brasilianischer Bischof). "Wir fordern Sie hiermit auf, diese subversiven Elemente aus Ihrem Institut und aus Ihren Veranstaltungen zu entfernen ! Bewahren Sie uns vor der Not eingreifen zu müssen, das liegt doch auch im Interesse Ihrer Regierung !"(ein Dienststellenleiter der brasilianischen Bundespolizei). "Du kannst ja hier mit uns noch so viel antifaschistische Programme machen, das nehmen wir Dir im Grunde nicht ab. Ihr Deutschen werdet doch als Nazis geboren !" (ein brasilia-nischer Linksintellektueller) "Die hellen und festlichen Farbtöne, mit denen die DDR ihr Land im Ausland malt, werden auf die Dauer erfolgreicher sein als die düstere Götterdämmerungspalette der Goethe-Institute !" (ein bundesdeutscher Ministerpräsident). "Schön, daß Sie als Afro-Ethnologe nach Bahia gekommen sind ! Wir werden einen vollen Saal haben und anschließend bestimmt eine sehr lebhafte Diskussion !" "Oh, bitte nicht! Mit der afro-brasilianischen Kultur habe ich mich bisher noch nicht befassen können." (ein deutscher Akademiker). "Ich bin da in einem Ihrer Räume auf eine Studiengruppe für afro-baianische Kultur gestoßen. Das sind ja ausgemachte Marxisten ! Sorgen Sie dafür, daß die aus unserem Institut sofort verschwinden !"(ein leitender Angestellter des Goethe-Instituts München). "Diese Aneignung unseres Genossen Brecht durch das imperialistische westdeutsche Kulturinstitut werden wir nicht dulden !" (DDR-Freundschaftsgesellschaft in Calcutta). "Theatermachen bedeutet für diese jungen bengalischen Schauspieler nicht Flucht vor der Scheiße, vor dem Grauen in wenige bessere Stunden, sondern politisch-utopische Arbeit...." "Und Ihre ŽAntigoneŽ ist progressiv getünchter kulturimperialistischer Verrrat ! (ein deutscher Theaterregisseur und sein indischer Theaterkritiker). "Habt acht ! Diese westliche Bourgeoisie untergräbt mit ihrer Literatur, ihrem Theater, ihren Filmen die Moral und die Kultur unseres bengalischen Volkes !" (ein indischer Regierungsaufruf gegen die Goethe-Institute). "Jetzt halten Sie aber mal die Luft an ! Mit Ihren Programmen haben Sie schon genug Wind gemacht.Künftig etwas leiser treten, darf ich bitten !" "Jawoll, Herr General-Konsul !" (eine bundesdeutsche Obrigkeit in Calcutta). "Die ausgeführten Erfahrungen mögen zeigen, daß jenseits der Sprachvermittlung vor allem möglichst intensive kooperativ-prozessuale inter- und trans-kulturelle Arbeits-formen auf direktere Weise Verstehen und Verständigung ermöglichen und fördern, wie etwa gemeinsame Themenbewältigungen, Theater- oder Tanzinszenierungen, Film- und Medienprojekte etc.. In solchen Unternehmungen kann das Eigene und das Andere erkennbarer produktiv zueinander finden und lernen, sich in wechselseitigem Begreifen gegenseitig zu achten und zu schätzen. Dann würde sich eine "intellektuelle Unter-entwicklung", vor der einst Heiner Müller warnte, nur noch in Fällen von Selbst-überschätzungen oder Fremdunterschätzungen entlarven, also letztlich in einem fehlenden "willing suspension of disbelief", einem Mangel an unvoreingenommener Verstehensbereitschaft." Kommentar: Die FREMGÄNGE von Roland Schaffner habe ich mit Neugier und zuneh-mendem Vergnügen gelesen, richtiger wäre vielleicht mit ŽFaszinationŽ. Diese Schrift beleuchtet eindrücklich einen Ausschnitt praktischer auswärtiger Kulturpolitik, der auch für zukünftige Generationen eine anregende Lektüre sein könnte. Kantigkeit der Wertungen und Einschätzungen ist ein durchgängiges Merkmal dieser Ausführungen und machen ihren besonderen Reiz aus. Daß die Erfah-rungen und Einsichten fast durchgängig mit Texten von Gastlandautoren unterlegt bzw. zum Ausdruck gebracht werden, ist ein sehr belebendes und zugleich verdeutlichendes Element der Darstellung, Ergebnis einer sehr wirkungsvollen Recherche-Arbeit. Erfrischend ist die über die ganze Strecke durchgehaltene und immer wieder durchscheinende politische Grundhaltung. Die Einsicht in die unerträglichen Problemlagen ist eine Seite und die Erkenntnis in die Lösungsmöglichkeiten ist die andere, aber schwierigere. Die Künste müssen diese Fragen nicht lösen. Aber sie leisten einen wesentlichen Beitrag, wenn sie den Finger in die Wunde legen. Dies scheint ja auch - mit Recht - diese Arbeit immer wieder motiviert zu haben." Dr. Horst Harnischfeger, 1976-1996 Generalsekretär des Goethe-Instituts München.

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Denkwürdige transkulturelle Fremdgänge
19,80 € *
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"Denkwürdige transkulturelle Fremdgänge" zieht kaleidoskopisch eine kriti-sche Summe aus inter- und transkulturellen Begegnungen und realisierten Projekten in Brasilien, Indien und Deutschland zwischen 1966 und 1999. Der Autor evaluiert Erfahrungen in den Bereichen Theater, Film, Musik und Kunst wie auch in kulturpolitischen Seminaren und Kolloquien und zeigt Möglichkeiten und Schwierigkeiten auf, Kulturprojekte in Solidarität und wechselseitiger Achtung zwischen Künstlern und Intellektuellen unterschied-licher Kulturen produktiv und kreativ zu realisieren. Ausgewählte Modelle solcher Projekte werden in ihren Verwirklichungs-prozessen dargestellt. In den politischen Konstellationen jener Jahre - eine Militärdiktatur in Brasilein, eine kommunistische Regierung in Indien, eine sich herausbildende Demokratie in Deutschland - erweist Kulturarbeit ihre reflektive, widerständige und kritische Kraft, herausgefordert durch konser-vative Schranken und politische Beschränkungen. Es galt autonome Räume und Bedingungen kulturellen Schaffens aufrechtzuerhalten oder herzustellen und die Freiheit des Ausdrucks angesichts repressiver Verhältnisse, institu-tioneller Interventionen und politischer Verfolgung zu gewährleisten. Die ausgeführten Erfahrungen werden collageartig konfrontiert mit Zitaten aus Kritiken, Literatur und Dokumenten, um den kulturellen, sozialen und politischen Kontext wie auch die Rezeption und den Widerhall in den jewei-ligen Gesellschaften zu verdeutlichen. Einige wenige aus diesem Buch herausgegriffene Äußerungen mögen die Umfelder der dargestellten Kulturarbeit andeuten: "Die Programmplanung der Goethe-Institute ist so rechtzeitig zur Erörterung zu stellen, daß die Auslandsvertretung dazu Stellung nehmen und das Programm gegebenenfalls noch geändert werden kann." (Erlaß des Auswärtigen Amtes der BRD). "Je stärker unsere wirtschaftliche Aktivität nach außen als wirtschaftliche Macht em-pfunden wird, desto bedeutsamer ist kulturpolitische Aktivität als Ausgleich und Gegenwirkung !" (ein Kulturausschuß der deutschen Wirtschaft). "Ist der Žhäßliche DeutscheŽ nicht für ewig das Zielobjekt dieser Pseudo-Intellektuellen, wie dem Herrn Beuys, diesem führenden Fettkünstler moderner Scharlatanerie, diesem Jürgen Habermas, diesem Wegbereiter der linken Kulturrevolution, diesem durch seine Terrorsympathie bekannten Filmregisseur Volker Schlöndorff, diesem Grass mit seinen antideutschen Hetzreden, diesem SPD-Agitator Klaus Staeck mit seinen die Hetzplakate im "Stürmer"-Stil...?"(ein deutsches Magazin über Kulturprogramme der Goethe-Institute). "Dieses pornografische Tanztheater der Pina Bausch verdirbt unsere bengalische Jugend! Bringen Sie uns doch volksnahe Kultur, wie die Sowjetunion, Nordkorea, die Deutsche Demokratische Republik !" (ein indischer Kultusminister). "Ein deutscher Regisseur, ein griechischer Klassiker, bengalische Schauspieler..., ja sagen Sie mal, wo bleibt denn da die deutsche Schauspielkunst ?" (ein bundesdeutscher Kultur-freund auf Indienreise). "Wozu ausländische Experten ? Wir verfügen bereits über genügend Erfahrung, um uns über das Entsenden von Kapital, Ausrüstung und Batallionen hochbezahlter Experten ein Urteil bilden zu können." (ein brasilianischer Bischof). "Wir fordern Sie hiermit auf, diese subversiven Elemente aus Ihrem Institut und aus Ihren Veranstaltungen zu entfernen ! Bewahren Sie uns vor der Not eingreifen zu müssen, das liegt doch auch im Interesse Ihrer Regierung !"(ein Dienststellenleiter der brasilianischen Bundespolizei). "Du kannst ja hier mit uns noch so viel antifaschistische Programme machen, das nehmen wir Dir im Grunde nicht ab. Ihr Deutschen werdet doch als Nazis geboren !" (ein brasilia-nischer Linksintellektueller) "Die hellen und festlichen Farbtöne, mit denen die DDR ihr Land im Ausland malt, werden auf die Dauer erfolgreicher sein als die düstere Götterdämmerungspalette der Goethe-Institute !" (ein bundesdeutscher Ministerpräsident). "Schön, daß Sie als Afro-Ethnologe nach Bahia gekommen sind ! Wir werden einen vollen Saal haben und anschließend bestimmt eine sehr lebhafte Diskussion !" "Oh, bitte nicht! Mit der afro-brasilianischen Kultur habe ich mich bisher noch nicht befassen können." (ein deutscher Akademiker). "Ich bin da in einem Ihrer Räume auf eine Studiengruppe für afro-baianische Kultur gestoßen. Das sind ja ausgemachte Marxisten ! Sorgen Sie dafür, daß die aus unserem Institut sofort verschwinden !"(ein leitender Angestellter des Goethe-Instituts München). "Diese Aneignung unseres Genossen Brecht durch das imperialistische westdeutsche Kulturinstitut werden wir nicht dulden !" (DDR-Freundschaftsgesellschaft in Calcutta). "Theatermachen bedeutet für diese jungen bengalischen Schauspieler nicht Flucht vor der Scheiße, vor dem Grauen in wenige bessere Stunden, sondern politisch-utopische Arbeit...." "Und Ihre ŽAntigoneŽ ist progressiv getünchter kulturimperialistischer Verrrat ! (ein deutscher Theaterregisseur und sein indischer Theaterkritiker). "Habt acht ! Diese westliche Bourgeoisie untergräbt mit ihrer Literatur, ihrem Theater, ihren Filmen die Moral und die Kultur unseres bengalischen Volkes !" (ein indischer Regierungsaufruf gegen die Goethe-Institute). "Jetzt halten Sie aber mal die Luft an ! Mit Ihren Programmen haben Sie schon genug Wind gemacht.Künftig etwas leiser treten, darf ich bitten !" "Jawoll, Herr General-Konsul !" (eine bundesdeutsche Obrigkeit in Calcutta). "Die ausgeführten Erfahrungen mögen zeigen, daß jenseits der Sprachvermittlung vor allem möglichst intensive kooperativ-prozessuale inter- und trans-kulturelle Arbeits-formen auf direktere Weise Verstehen und Verständigung ermöglichen und fördern, wie etwa gemeinsame Themenbewältigungen, Theater- oder Tanzinszenierungen, Film- und Medienprojekte etc.. In solchen Unternehmungen kann das Eigene und das Andere erkennbarer produktiv zueinander finden und lernen, sich in wechselseitigem Begreifen gegenseitig zu achten und zu schätzen. Dann würde sich eine "intellektuelle Unter-entwicklung", vor der einst Heiner Müller warnte, nur noch in Fällen von Selbst-überschätzungen oder Fremdunterschätzungen entlarven, also letztlich in einem fehlenden "willing suspension of disbelief", einem Mangel an unvoreingenommener Verstehensbereitschaft." Kommentar: Die FREMGÄNGE von Roland Schaffner habe ich mit Neugier und zuneh-mendem Vergnügen gelesen, richtiger wäre vielleicht mit ŽFaszinationŽ. Diese Schrift beleuchtet eindrücklich einen Ausschnitt praktischer auswärtiger Kulturpolitik, der auch für zukünftige Generationen eine anregende Lektüre sein könnte. Kantigkeit der Wertungen und Einschätzungen ist ein durchgängiges Merkmal dieser Ausführungen und machen ihren besonderen Reiz aus. Daß die Erfah-rungen und Einsichten fast durchgängig mit Texten von Gastlandautoren unterlegt bzw. zum Ausdruck gebracht werden, ist ein sehr belebendes und zugleich verdeutlichendes Element der Darstellung, Ergebnis einer sehr wirkungsvollen Recherche-Arbeit. Erfrischend ist die über die ganze Strecke durchgehaltene und immer wieder durchscheinende politische Grundhaltung. Die Einsicht in die unerträglichen Problemlagen ist eine Seite und die Erkenntnis in die Lösungsmöglichkeiten ist die andere, aber schwierigere. Die Künste müssen diese Fragen nicht lösen. Aber sie leisten einen wesentlichen Beitrag, wenn sie den Finger in die Wunde legen. Dies scheint ja auch - mit Recht - diese Arbeit immer wieder motiviert zu haben." Dr. Horst Harnischfeger, 1976-1996 Generalsekretär des Goethe-Instituts München.

Anbieter: buecher
Stand: 11.08.2020
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