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Vierzig Jahre Jazz in der DDR: Verfolgt geduldet gefördert ab 12.99 € als epub eBook: 1. Auflage. Aus dem Bereich: eBooks, Kunst, Musik & Design,

Anbieter: hugendubel
Stand: 25.05.2020
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Musik im Spiel. Sechs Radiotexte
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Im Umfeld meines 70. Geburtstages wurde wiederholt der Wunsch geäußert, ich solle einige frühere Arbeiten publizieren, die noch nicht gedruckt vorliegen. Da meine ersten literarischen Veröffentlichungen Hörspiele waren, fiel die Wahl auf die funkdramatischen Texte. Während meiner Zeit als Musikredakteur im Berliner Kultur- und Bildungsprogramm Radio DDR II entwickelte sich eine enge Beziehung zur Hörspielabteilung des DDR-Rundfunks. Dadurch wurden die Jahre 1975 bis 1985, in denen die meisten hier abgedruckten Stücke entstanden, meine Lehrjahre als Autor, nicht zuletzt deshalb, weil ich 1979/80 ein Zusatzstudium am Leipziger Literatur-Institut absolvierte. So ist das Bändchen mit Radiotexten eine konkrete Bilanz dieser Lehrzeit und ergänzt die Anthologie „Ein unsichtbares Feuer" (2007, Trafo Berlin), in der „vermischte Texte" aus vier Jahrzehnten vereint sind. Die vorliegende Sammlung enthält fünf Hörspiele und ein Feature. Diese in verschiedenen Epochen spielenden Radiotexte beschäftigen sich mit herausragenden Musikern und deren Beziehung zum jeweiligen Zeitgeschehen. Die Musik war bei meinen literarischen Arbeiten von Anfang an ein bevorzugtes Thema. Das hängt damit zusammen, daß ich mich schon früh für ein Musikstudium und damit für einen Beruf mit musikalischer Ausrichtung entschied. Ich schrieb in der Studienzeit sowie während der Tätigkeit als Orchestermusiker und als Rundfunk-Journalist überwiegend autobiografische Texte. Hierbei strebte ich aber keine Veröffentlichung in der DDR an, weil ich langwierige ideologische Auseinandersetzungen erwartete, die mir unproduktiv oder gar gefährlich erschienen. Deshalb veröffentlichte ich solche Texte zumeist Jahrzehnte später. Doch durch den Kontakt mit Kollegen vom relativ liberalen Hörspiel eröffneten sich mir schon Mitte der 70er Jahre andere Möglichkeiten. Denn ich konnte hier einige der mir wichtigen Anliegen in historischer Gestalt vorbringen, wofür die Musik, mein Fachgebiet, reichlich Gelegenheit bot. So betrat ich 1975 mit dem Mozart-Hörspiel „Ohne das ist keine Kunst" erstmals die offizielle Bühne der Literatur. Nach dem Gegenwarts-Dialog „Die Schwester" von 1977 (in „Ein unsichtbares Feuer") folgten zwei Stücke, in denen es wieder um berühmte Komponisten ging, die Hörspiele „Winterreise" (1978) zu Schubert und „Windstille oder Triumph von Zeit und Wahrheit" (1981) zu Händel. Auch die nächsten Arbeiten für den Hörfunk hatten Bezug zur musikhistorischen Thematik. Das Hörspiel „Ein Bild machen" (1978), ein Stoff zur aktuellen Künstlerproblematik in der DDR, ist zugleich eine Hommage an den Sänger Paul Robeson. Dagegen spielt das Antikriegsstück „Fantastische Sinfonie", frei nach Arnold Zweigs Novelle „Symphonie Fantastique", im Zweiten Weltkrieg, schildert aber in der zweiten Ebene die fantastische Begegnung des fiktiven Helden Harold Breton mit dem großen französischen Komponisten Hector Berlioz.Es könnte der Eindruck entstehen, bei diesen Hörstücken handle es sich um primär musikhistorische Stoffe. Obwohl die Handlung in früheren Jahrhunderten spielt, ging es mir aber immer vorrangig um die Stellung des Künstlers in der Gesellschaft, insbesondere in der DDR-Gesellschaft. Das Thema Musik bildete dabei nur den Rahmen des Geschehens. Im eigentlichen Zentrum stand der Konflikt zwischen Anpassung und Widerständigkeit bei jeder künstlerischen Tätigkeit. Nicht zufällig berühren die hier vorgelegten Hörspieltexte sowohl Fragen der Meinungs- und Handlungsfreiheit als auch solche der sozialen Stellung des jeweiligen Komponisten, zwei Problemfelder, die für mich in unlösbarem Zusammenhang stehen. War, wie bei Schubert oder Mozart, die Meinungsfreiheit weitgehend gewährleistet, überschritt die soziale Situation oft das Maß des Unerträglichen. War die soziale Lage des Künstlers dagegen weitgehend gesichert, wie in der DDR, überschattete das Problem der Gedankenfreiheit alle anderen Lebensbereiche. Dieser Konflikt wird besonders in dem Hörspiel „Ein Bild machen" am Beispiel eines Malers und seines Auftragswerks exemplarisch beleuchtet.Der Bereich der Funkdramatik nahm in der Literaturszene der DDR eine Sonderstellung ein. Weil Hörspiele und Features im allgemeinen relativ geringe Aufmerksamkeit finden, unterlagen sie im östlichen Deutschland auch in geringerem Maß der staatlichen Kontrolle. Im lichtlosen Raum der Funkdramatik konnte vielfach ausgesprochen werden, was in anderen Künsten tabuisiert war oder zumindest bedenklich erschien. Die Grenzen der Bevormundung verliefen anders als in der Belletristik oder beim Film. Experimente waren in Maßen willkommen. Aus diesem Grund sahen sich kritische Autoren dazu verpflichtet, vorhandene Freiräume auszuloten und gegen die gängige Praxis politischer Einflußnahme anzuschreiben.Wie in allen Literaturepochen wurden auch in der DDR-Zeit aktuelle Konflikte in verfremdeter Form vorgeführt. Entsprechend war die Thematik des künstlerischen Erbes in dem untergegangenen deutschen Staat nur bedingt historisches Terrain. Durch die fünf Hörspiele dieser Sammlung zieht sich wie ein roter Faden die Frage, die mich selbst immer wieder beschäftigte: Wie kann es gelingen, daß künstlerische Arbeit öffentlich gefördert wird, ohne dadurch fremder Gängelung ausgesetzt zu sein? Aus meiner Sicht bestand dieses Problem nach der Wende von 1989/90 weiter, lediglich unter anderen Prämissen. Während es in der ersten Euphorie so schien, als herrsche unbegrenzte Meinungsfreiheit, so folgte die Förderung doch häufig ideologischen Aspekten. Schon in den Anfangsjahren des vereinten Deutschland rutschte ostwärts die soziale Sicherheit der Künstler in den Keller. Der Markt schwang mehr oder weniger ungebremst die Keule. Es kehrten Zustände zurück, die deutlich an vorbürgerliche Strukturen erinnerten. Die in meinen Radiotexten spielerisch vorgeführte Situation von Mozart und Schubert wurde wieder erstaunlich aktuell. Einige Zuhörer hielten im Jahr 1992 mein Mozart-Hörspiel von 1975 für eine brandneue Produktion. Auch zwanzig Jahre später bleibt der alte Konflikt weitgehend präsent und harrt einer Lösung.Der lebendige Kreislauf von künstlerischer Produktion und Rezeption braucht, nicht zuletzt im Hörspiel, ein aktives, waches Publikum. Das gilt besonders auch für historische Stoffe. In der DDR wurden beziehungsreiche Anspielungen und aktuelle politische Bezüge von den Hörern stets erwartet, mühelos erkannt und mit stiller oder auch lauter Freude aufgenommen. Dennoch sah ich es zugleich als wesentliche Aufgabe historisch-biografischer Hörspiele, ein Bild zu vermitteln, das ohne ideologische Vorgaben auskam und die vorgestanzte Sprache öffentlicher Verlautbarungen vermied. Ich bemühte mich um Lebensentwürfe, die anders waren als das normierte Menschenbild einer großräumig geplanten sozialistischen Gesellschaft. Selbstverständlich war es auch mein Ziel, von dem jeweils dargestellten Künstler ein fesselndes, fantasievolles Porträt zu entwerfen.In der Funkdramatik der DDR herrschte die sogenannte Entwicklungsdramaturgie vor. Der Autor bot in der Regel ein Exposé an und damit einen Stoff, der gemeinsam mit dem Dramaturgen entwickelt wurde. Dadurch bestand bereits in einem frühen Stadium der Kontakt zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer sowie den Produzenten des Endprodukts. Ein Vorteil dieser Praxis war es, daß echte Teamarbeit entstehen konnte, im günstigen Fall nicht nur zwischen Autor und Dramaturg, sondern auch mit Regisseur, Komponist und wichtigen Darstellern. Die Entwicklungsdramaturgie begünstigte jedoch auch Kontrolle und Kritik, weit über berechtigte Einwände hinaus. Das hohe Maß an direkter Einflußmöglichkeit durch die Leitung der Abteilung Funkdramatik des DDR-Rundfunks und durch übergeordnete Stellen schränkte die unbestreitbaren Vorteile deutlich ein. Bei der beschriebenen Konstellation kam im Funk den Dramaturgen eine wichtige Rolle zu. Sie waren häufig eine Art Anwalt des Autors. Allerdings blieb ihr Spielraum in prinzipiellen Fragen letztlich begrenzt. Ich verdanke Dramaturgen wie Hans Bräunlich oder Elisabeth Panknin wichtige Anregungen und konstruktive Unterstützung. Die Diskussion, ja zuweilen das Streitgespräch waren produktive Elemente bei der Entstehung jedes einzelnen Textes, sei es bei „Ohne das ist keine Kunst", „Winterreise" und „Ein Bild machen" oder bei der Adaption „Fantastische Sinfonie".Die ohnehin intensive Kooperation mit Hans Bräunlich nahm in einem Fall den Charakter einer Ko-Autorschaft an. Bei dem Händel-Hörspiel „Windstille oder Triumph von Zeit und Wahrheit" stagnierte an einem bestimmten Punkt die Arbeit, und es wollte nicht mehr vorwärts gehen. Nach mehreren Anläufen legte ich im Mai 1981 endlich eine Fassung vor, die mir tragfähig erschien. Diese Urfassung kam meinen Vorstellungen sehr nahe, wofür auch der Vergleich mit der Erzählung „Auf Leben und Tod" in meinem Händelbuch spricht. Diese erste Version wurde jedoch von den anderen Beteiligten abgelehnt. Eine Überarbeitung meinerseits hielt man für aussichtslos. So schien es, als müsse der Stoff trotz aller Bemühungen aufgegeben werden. Als einzig gangbare Alternative wurde eine engere Kooperation mit dem Dramaturgen vorgeschlagen, weshalb ich der gleichberechtigten Zusammenarbeit mit Hans Bräunlich als Ko-Autor zustimmte. Daraufhin entstand auf der Basis der erwähnten Urfassung in zähem Ringen im April 1982 das endgültige Manuskript des Hörspiels. Diese Fassung wurde dann von Fritz Göhler inszeniert, u.a. mit den Schauspielern Wolfgang Heinz und Horst Hiemer. Nach erfolgreicher Ursendung wurden dann Bräunlich/Sailer von einer unabhängigen Kritiker-Jury gemeinsam der Hörspielpreis des Jahres 1984 zugesprochen. Der Text der Sendefassung erschien in der Hörspiel-Anthologie „Kein Wort von Einsamkeit" (1984, Henschel Berlin) in gedruckter Form.Bei der Sichtung meiner Manuskripte für das vorliegende Projekt verglich ich die Urfassung mit der realisierten Endfassung und kam dabei, mit dem Abstand von drei Jahrzehnten, zu einem überraschenden Ergebnis. Ich empfand, daß die Urfassung vom Mai 1981 weit mehr meinen Intentionen entsprach als die Sendefassung. Ich sah mich darin bestätigt, daß die erste Version meinen ursprünglichen Vorstellungen am nächsten kam. Deshalb entschied ich mich dafür, dieser Urfassung hier den Vorzug zu geben. Da somit beide Text-Fassungen im Druck vorliegen, kann der interessierte Leser Vergleiche ziehen und sich selbst ein Urteil bilden.Neben Fritz Göhler, unter dessen Regie die meisten der hier vorgestellten Hörspiele realisiert wurden, haben auch einige Komponisten an der Umsetzung der Texte maßgeblichen Anteil. So hat Georg Katzer in „Ohne das ist keine Kunst" Zitate aus Mozarts letzten drei Sinfonien und seinem letzten Divertimento meisterhaft elektronisch behandelt und die Musik damit quasi neu erlebbar gemacht. Friedrich Goldmann schrieb sensible instrumentale Miniaturen für das Hörspiel „Winterreise", wobei er kurze Passagen aus Schuberts Liederzyklus kongenial verarbeitete. Jan Bilk entwarf für das Hörspiel „Fantastische Sinfonie" eine eigene Musikkonzeption. Er erreichte mit Hilfe von elektronischen Mitteln und fantasievoller Improvisation auf dem Synthesizer eine bemerkenswerte Verfremdung des Originals von Berlioz. Natürlich erhielten die Hörspieltexte durch hervorragende Sprecherleistungen ihre entscheidende Prägung. Stellvertretend sei hier der Wiener Schauspieler Hermann Schmid genannt, der die Rollen von Mozart und Schubert eindrucksvoll gestaltet hat.Nach den Hörspielen noch ein Wort zum letzten Text, der formal aus der Reihe fällt. Der Originaltonbericht „Ein Erbe in zwei Händen" ist dem Erneuerer der evangelischen Kirchenmusik Hugo Distler (1908 – 1942) gewidmet. Trotz des Unterschieds zu den fiktionalen Texten beschäftigt sich dieses Hörstück wiederum mit der Rolle des Künstlers in der Gesellschaft. Hauptthema ist hier der Konflikt mit der Nazi-Diktatur. Ich stieß auf die bittere Lebensgeschichte Distlers, als ich einige Zeit in Strausberg nahe Berlin wohnte, wo der Komponist die letzten Jahre gelebt hat. Sein tragisches Ende habe ich später in dem Buch „Hugo Distler in Strausberg" (Trafo 2008) nachgezeichnet. Zu dem dokumentarischen Ansatz kommt in diesem Hörstück eine zweite Schicht, nämlich die unterschiedliche Rezeption von Kunstwerken in beiden deutschen Staaten während der Teilung, vorgeführt am Beispiel von Distlers Schaffen. Für die in der Nachwendezeit besonders aktuellen Themen, den verschiedenen Umgang mit den Werten des gemeinsamen Erbes sowie den Lasten gemeinsamer Geschichte, verbot sich aus meiner Sicht die Form des Hörspiels. Denn Autor wie Hörer waren Anfang der 90er Jahre diesbezüglich selbst Suchende und Fragende. Es fehlte die Souveränität, ja die Legitimierung gegenüber dem Gegenstand. So sah ich im Feature bzw. in der speziellen Variante des Originaltonberichts die am besten geeignete Form für ein behutsames Herantasten, zumal es galt, das Vorgefundene auf keinen Fall leichtfertig zu bewerten. Die Phase des Zusammenwachsens zweier sozialer Systeme ist nach zwei Jahrzehnten noch nicht abgeschlossen. Deshalb wird dieser O-Ton-Bericht wohl auch bis auf weiteres seine Aktualität behalten.Die Funkdramatik lebt von der kreativen Umsetzung. Das abgeschlossene Produkt ist, streng genommen, ein Hörstück und kein Lesestück. Wenn hier quasi der stille Teil, das verbale Gerüst, in Buchform erscheint, dann deshalb, weil in dieser Form die ursprüngliche Absicht des Autors am deutlichsten dargestellt wird. Außerdem kann der gedruckte Text eine neue Umsetzung anregen. Hinzu kommt das persönliche Anliegen, einige der Arbeiten zu dokumentieren, mit denen meine literarische Biografie in der Öffentlichkeit begann. Somit belegt dieses Bändchen mit Radiotexten den Anfang einer literarischen Entwicklung, bei der immer auch „Musik im Spiel" war.

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Der Junge aus Eisenach
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In sieben lebendig erzählten Geschichten werden wichtige Entwicklungsstationen aus dem Leben Johann Sebastian Bachs für junge Leser dargestellt. So steht in 'Vom Feuereifer eines kleinen Musikanten' die schwere Kindheit des hoch begabten Jungen im Mittelpunkt. In 'Die Lübecker Orgelbraut' folgt man Bach auf seiner Fussreise zum berühmten Orgelmeister Buxtehude, der ihn zu seinem Nachfolger - und zum Ehemann seiner ältlichen Tochter machen will. Ebenso werden die Jahre in Weimar und seine Zeit als Thomaskantor in Leipzig nacherlebbar, endend mit einer Geschichte um seine Erblindung 'Das Licht verlischt - Musik klingt weiter'. Diese historischen Episoden sind eingebunden in eine Rahmenhandlung aus dem DDR-Schulalltag: Eine musikbegabte Thüringer Schülerin hat mit einem Opus von Johann Sebastian Bach den ersten Preis bei einem Klavierwettbewerb errungen. Das weckt bei einigen Mitschülern Interesse an dem berühmten Komponisten Bach - zumal dessen Geburtsort Eisenach und einige seiner Wirkungsstätten sozusagen vor der Haustür liegen. Gefördert durch einen schulischen Forschungsauftrag beginnen sie, Bachs Leben und Musik näher zu erkunden... Das 1975 im Gebrüder Knabe Verlag Weimar (Knabes Jugendbücherei) erschienene Buch war die erste grössere literarische Arbeit des Autors Rainer Hohberg. Geschrieben hat er es als Einundzwanzigjähriger und darin eigene Erlebnisse verarbeitet. In Eisenach geboren, besuchte Hohberg dort mehrere Jahre eine Schule, in der einst auch Johann Sebastian Bach gelernt hatte. Die gebührende gesellschaftliche Aufmerksamkeit wurde dem genialen Tonsetzer jedoch kaum zuteil - wie Hohberg fand. Viele Kinder und Jugendliche kannten nicht einmal seinen Namen. Dem setzte er seine Geschichte entgegen. Das Buch erlebte fünf Auflagen und fand zahlreiche interessierte Leser.

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In sieben lebendig erzählten Geschichten werden wichtige Entwicklungsstationen aus dem Leben Johann Sebastian Bachs für junge Leser dargestellt. So steht in 'Vom Feuereifer eines kleinen Musikanten' die schwere Kindheit des hoch begabten Jungen im Mittelpunkt. In 'Die Lübecker Orgelbraut' folgt man Bach auf seiner Fussreise zum berühmten Orgelmeister Buxtehude, der ihn zu seinem Nachfolger - und zum Ehemann seiner ältlichen Tochter machen will. Ebenso werden die Jahre in Weimar und seine Zeit als Thomaskantor in Leipzig nacherlebbar, endend mit einer Geschichte um seine Erblindung 'Das Licht verlischt - Musik klingt weiter'. Diese historischen Episoden sind eingebunden in eine Rahmenhandlung aus dem DDR-Schulalltag: Eine musikbegabte Thüringer Schülerin hat mit einem Opus von Johann Sebastian Bach den ersten Preis bei einem Klavierwettbewerb errungen. Das weckt bei einigen Mitschülern Interesse an dem berühmten Komponisten Bach - zumal dessen Geburtsort Eisenach und einige seiner Wirkungsstätten sozusagen vor der Haustür liegen. Gefördert durch einen schulischen Forschungsauftrag beginnen sie, Bachs Leben und Musik näher zu erkunden... Das 1975 im Gebrüder Knabe Verlag Weimar (Knabes Jugendbücherei) erschienene Buch war die erste grössere literarische Arbeit des Autors Rainer Hohberg. Geschrieben hat er es als Einundzwanzigjähriger und darin eigene Erlebnisse verarbeitet. In Eisenach geboren, besuchte Hohberg dort mehrere Jahre eine Schule, in der einst auch Johann Sebastian Bach gelernt hatte. Die gebührende gesellschaftliche Aufmerksamkeit wurde dem genialen Tonsetzer jedoch kaum zuteil - wie Hohberg fand. Viele Kinder und Jugendliche kannten nicht einmal seinen Namen. Dem setzte er seine Geschichte entgegen. Das Buch erlebte fünf Auflagen und fand zahlreiche interessierte Leser.

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Landerziehungsheime und deren Jugendkulturen
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: eins, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Pädagogisches Institut), 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Ebenso kritisiert er die Unterrichtsgestaltung, in der wie er sich ausdrückt, nichts für Herz und Gemüt angeboten wurde, sondern der Unterricht eher trocken und rein wissenschaftlich war, dass Lieblingsneigungen der einzelnen Schüler nicht gefördert wurde, sondern gleichmässiges Wissen abverlangt wurde. Das alles war Grund genug, dass Schulsystem zu reformieren bzw. eine neue Schulform ins Leben zu rufen. Diese neue Form des Lernens möchte ich zum Gegenstand meiner Arbeit machen, da es mich zum einen, rein pädagogisch interessiert und zum anderen, ich durch einen Besuch in der Odenwaldschule die heutige Landerziehungsheimkultur näher betrachtet habe. Ausserdem möchte ich darstellen, wie das Schulleben nach Hermann Lietz' Vorstellungen zur damaligen Zeit aussah und sich heute in den Landerziehungsheimen realisieren lässt. Angefangen mit einem geschichtlichen Überblick, leite ich über in die Konzeption der Landerziehungsheime, wo ich im vierten Abschnitt drei Landerziehungsheime kurz vorstellen möchte, um dann im letzten Abschnitt die heutige Jugendkultur der Landerziehungsheime näher zu beleuchten. Diese Jugendkultur lässt sich auf das Jugendleben ausserhalb von Landerziehungsheimen reflektieren und verschliesst sich dabei nicht vor den aktuellen Jugend -und Schulproblematiken. Welche durch äussere Einflüsse, wie Musik, Politik und andere Komponenten verschiedenste Jugendgruppierungen entstehen. Hierbei habe ich mich vorwiegend auf die Literatur Dieter Baakes gestützt, der mit zu den bekanntesten Jugendforschern Deutschlands zählt. Hierbei muss ich hinzufügen, dass ich erst während des Umgangs mit meiner Literatur den Gründungsgedanken richtig verstanden habe und somit meine anfänglich skeptische Einstellung gegenüber Landerziehungsheimen sich in eine Zustimmung für diese Schulform Vorstellungen aussehen sollte und wie es sich heute realisieren lässt. Meine Ausführungen beziehen sich auf den Vergleich des damaligen und des heutigen gewandelt hat. Über die Landerziehungsheimbewegung in der DDR kann ich vorweg schon sagen, dass die bis zur Gründung der beiden Republiken existierenden Landerziehungsheime, auf dem Gebiet der DDR geschlossen wurden und zum Teil als Sprachschulen mit Internat genutzt wurden. Leider konnte ich ausführlichere Literatur zu diesem Gebiet nicht finden.

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In sieben lebendig erzählten Geschichten werden wichtige Entwicklungsstationen aus dem Leben Johann Sebastian Bachs für junge Leser dargestellt. So steht in 'Vom Feuereifer eines kleinen Musikanten' die schwere Kindheit des hoch begabten Jungen im Mittelpunkt. In 'Die Lübecker Orgelbraut' folgt man Bach auf seiner Fußreise zum berühmten Orgelmeister Buxtehude, der ihn zu seinem Nachfolger - und zum Ehemann seiner ältlichen Tochter machen will. Ebenso werden die Jahre in Weimar und seine Zeit als Thomaskantor in Leipzig nacherlebbar, endend mit einer Geschichte um seine Erblindung 'Das Licht verlischt - Musik klingt weiter'. Diese historischen Episoden sind eingebunden in eine Rahmenhandlung aus dem DDR-Schulalltag: Eine musikbegabte Thüringer Schülerin hat mit einem Opus von Johann Sebastian Bach den ersten Preis bei einem Klavierwettbewerb errungen. Das weckt bei einigen Mitschülern Interesse an dem berühmten Komponisten Bach - zumal dessen Geburtsort Eisenach und einige seiner Wirkungsstätten sozusagen vor der Haustür liegen. Gefördert durch einen schulischen Forschungsauftrag beginnen sie, Bachs Leben und Musik näher zu erkunden... Das 1975 im Gebrüder Knabe Verlag Weimar (Knabes Jugendbücherei) erschienene Buch war die erste größere literarische Arbeit des Autors Rainer Hohberg. Geschrieben hat er es als Einundzwanzigjähriger und darin eigene Erlebnisse verarbeitet. In Eisenach geboren, besuchte Hohberg dort mehrere Jahre eine Schule, in der einst auch Johann Sebastian Bach gelernt hatte. Die gebührende gesellschaftliche Aufmerksamkeit wurde dem genialen Tonsetzer jedoch kaum zuteil - wie Hohberg fand. Viele Kinder und Jugendliche kannten nicht einmal seinen Namen. Dem setzte er seine Geschichte entgegen. Das Buch erlebte fünf Auflagen und fand zahlreiche interessierte Leser.

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In sieben lebendig erzählten Geschichten werden wichtige Entwicklungsstationen aus dem Leben Johann Sebastian Bachs für junge Leser dargestellt. So steht in 'Vom Feuereifer eines kleinen Musikanten' die schwere Kindheit des hoch begabten Jungen im Mittelpunkt. In 'Die Lübecker Orgelbraut' folgt man Bach auf seiner Fußreise zum berühmten Orgelmeister Buxtehude, der ihn zu seinem Nachfolger - und zum Ehemann seiner ältlichen Tochter machen will. Ebenso werden die Jahre in Weimar und seine Zeit als Thomaskantor in Leipzig nacherlebbar, endend mit einer Geschichte um seine Erblindung 'Das Licht verlischt - Musik klingt weiter'. Diese historischen Episoden sind eingebunden in eine Rahmenhandlung aus dem DDR-Schulalltag: Eine musikbegabte Thüringer Schülerin hat mit einem Opus von Johann Sebastian Bach den ersten Preis bei einem Klavierwettbewerb errungen. Das weckt bei einigen Mitschülern Interesse an dem berühmten Komponisten Bach - zumal dessen Geburtsort Eisenach und einige seiner Wirkungsstätten sozusagen vor der Haustür liegen. Gefördert durch einen schulischen Forschungsauftrag beginnen sie, Bachs Leben und Musik näher zu erkunden... Das 1975 im Gebrüder Knabe Verlag Weimar (Knabes Jugendbücherei) erschienene Buch war die erste größere literarische Arbeit des Autors Rainer Hohberg. Geschrieben hat er es als Einundzwanzigjähriger und darin eigene Erlebnisse verarbeitet. In Eisenach geboren, besuchte Hohberg dort mehrere Jahre eine Schule, in der einst auch Johann Sebastian Bach gelernt hatte. Die gebührende gesellschaftliche Aufmerksamkeit wurde dem genialen Tonsetzer jedoch kaum zuteil - wie Hohberg fand. Viele Kinder und Jugendliche kannten nicht einmal seinen Namen. Dem setzte er seine Geschichte entgegen. Das Buch erlebte fünf Auflagen und fand zahlreiche interessierte Leser.

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Landerziehungsheime und deren Jugendkulturen
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: eins, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Pädagogisches Institut), 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Ebenso kritisiert er die Unterrichtsgestaltung, in der wie er sich ausdrückt, nichts für Herz und Gemüt angeboten wurde, sondern der Unterricht eher trocken und rein wissenschaftlich war, dass Lieblingsneigungen der einzelnen Schüler nicht gefördert wurde, sondern gleichmäßiges Wissen abverlangt wurde. Das alles war Grund genug, dass Schulsystem zu reformieren bzw. eine neue Schulform ins Leben zu rufen. Diese neue Form des Lernens möchte ich zum Gegenstand meiner Arbeit machen, da es mich zum einen, rein pädagogisch interessiert und zum anderen, ich durch einen Besuch in der Odenwaldschule die heutige Landerziehungsheimkultur näher betrachtet habe. Außerdem möchte ich darstellen, wie das Schulleben nach Hermann Lietz' Vorstellungen zur damaligen Zeit aussah und sich heute in den Landerziehungsheimen realisieren lässt. Angefangen mit einem geschichtlichen Überblick, leite ich über in die Konzeption der Landerziehungsheime, wo ich im vierten Abschnitt drei Landerziehungsheime kurz vorstellen möchte, um dann im letzten Abschnitt die heutige Jugendkultur der Landerziehungsheime näher zu beleuchten. Diese Jugendkultur lässt sich auf das Jugendleben außerhalb von Landerziehungsheimen reflektieren und verschließt sich dabei nicht vor den aktuellen Jugend -und Schulproblematiken. Welche durch äußere Einflüsse, wie Musik, Politik und andere Komponenten verschiedenste Jugendgruppierungen entstehen. Hierbei habe ich mich vorwiegend auf die Literatur Dieter Baakes gestützt, der mit zu den bekanntesten Jugendforschern Deutschlands zählt. Hierbei muss ich hinzufügen, dass ich erst während des Umgangs mit meiner Literatur den Gründungsgedanken richtig verstanden habe und somit meine anfänglich skeptische Einstellung gegenüber Landerziehungsheimen sich in eine Zustimmung für diese Schulform Vorstellungen aussehen sollte und wie es sich heute realisieren lässt. Meine Ausführungen beziehen sich auf den Vergleich des damaligen und des heutigen gewandelt hat. Über die Landerziehungsheimbewegung in der DDR kann ich vorweg schon sagen, dass die bis zur Gründung der beiden Republiken existierenden Landerziehungsheime, auf dem Gebiet der DDR geschlossen wurden und zum Teil als Sprachschulen mit Internat genutzt wurden. Leider konnte ich ausführlichere Literatur zu diesem Gebiet nicht finden.

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