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Alter Kahn und junge Liebe, 1x DVD
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Erscheinungsdatum: 15.03.2018, Medium: DVD, Inhalt: 1x DVD, Titel: Alter Kahn und junge Liebe, Übersetzungstitel: Sonne über den Seen, Darsteller: Alfred Maack // Erika Dunkelmann // Götz George // Gustav Püttjer // Maria Häussler // Kurt Schmidtchen // Horst Naumann // Uwe Torsten // Elfie Dugal // Waltraud Kogel // Alice Prill // Dorothea Volk // Ursula Weiss // Gustav Stöhnisch // Egon Vogel // Hans Wehrl // Heino Winkler // Heinz Quermann // Wladimir Marfiak // Werner Stüweke // Nico Turoff // Willi Endresser // Willi Michaelis // Friedrich Teitge, Regie: Hans Heinrich, Drehbuch: Hans Heinrich // Dieter Noll // Frank Vogel // Manfred Kieseler, Produzent: Werner Dau, Musik: Gerd Natschinski, Kamera: Eugen Klagemann, Schnitt: Hildegard Tegener // Ferdinand Weintraub, Tonspur: Deutsch DD 2.0 Stereo, Laufzeit: 77 Minuten, Hersteller: Icestorm Entertainment, Regionalcode: 0,, Bildformat: 1.33:1, Bildabtastung: Letterbox, Bildfarbe: s/w, Bildnorm: SDTV 576i (PAL), Produktionsjahr: 1957, Produktionsland: Deutsche Demokratische Republik (DDR, ehem.), Rubrik: Familie, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 25.05.2020
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Schatten, 1 DVD
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Einer der großen expressionistischen Stummfilme entfaltet - ohne Zwischentitel! - seine Wirkung durch das Zusammenwirken der Kameraarbeit und dem grandiosen Ensemble um Fritz Kortner: Ein Ehemann ist von seiner Eifersucht getrieben. Bei einem abendlichen Dinner glaubt er, endlich den Beweis für die Untreue seiner attraktiven Ehefrau gefunden zu haben. Hinter den durchsichtigen Vorhängen einer Glastür belauert er gierige Schattenhände, die nach seiner Frau greifen. Doch die Schatten täuschen ihn. In Wahrheit handelt es sich um bedeutungslose Gesten. Seine Frau wird von den Männern nicht einmal berührt. Ein anwesender Schausteller bekommt den Wahn des Ehemanns mit und weiß um die Täuschung. Mit einer Hypnose führt er den Anwesenden ein Schattenspiel vor, das ihnen ihre erotischen Wünsche und Ängste vorführen soll. Das Spiel sorgt für Klarheit. Der Ehemann erkennt, dass seine Frau ihm treu ergeben ist und ihre Kavaliere verlassen das Haus, mit dem Wissen, dass sie bei dieser Frau keine Chance haben.Zur Restaurierung:SCHATTEN aus dem Jahr 1923 ist zweifelsohne einer der besten Filme des deutschen Expressionismus, und es sind heute noch viele Kopien dieses Films in Archiven weltweit erhalten. Der unter der Regie von Arthur Robison entstandene Film wurde maßgeblich von den Ideen Albin Graus geprägt, der sich für die Architektur, Dekoration und Kostüme verantwortlich zeichnete. Auch hatte Grau Einfluss auf den Inhalt des Films und verlieh diesem deutlich okkultistische Züge.Für diesen Film – ein phantastisches Spiel um eine abenteuerliche Begegnung in einer Nacht – wollte man ursprünglich Friedrich Wilhelm Murnau als Regisseur gewinnen, der jedoch aufgrund anderer Vertragsverpflichtungen nicht zur Verfügung stand.Die Restaurierung erfolgte auf der Grundlage eines Dup-Negativs einer amerikanischen Verleihversion des Museum of Modern Art, New York sowie einer viragierten Original-Nitro-Kopie mit französischen Zwischentiteln der Cinémathèque Française, Paris.Die Restaurierungsarbeiten begannen mit dem Abgleich aller existierenden Materialien, mit einem Nachvollziehen bisheriger Bearbeitungen und der „Archivierungsgeschichte“ des Films, um sich so nah wie möglich an die Originalversion anzunähern. Ergebnis dieser Untersuchungen war, dass alle existierenden Materialien und Kopien auf zwei unterschiedlichen Originalnegativen basieren.Das erste Negativ, überliefert als Dup-Negativ des Museums of Modern Art, entsprach den Kopien aus Deutschland (Cinémathèque Française) und den Vereinigten Staaten (Museum of Modern Art) und höchstwahrscheinlich auch der Kopie aus Spanien (Filmoteca Espanola). Das zweite Negativ, überliefert durch ein Nitro-Dup-Negativ, das in den 1940er Jahren von einer englischen Verleihkopie hergestellt wurde, unterschied sich vom ersten darin, dass es aus verschiedenen Aufnahmen – meistens mit sehr unterschiedlichen Handlungen und Kameraeinstellungen – zusammengeschnitten wurde. Dieses zweite Negativ bildete die Grundlage zur Herstellung von Kopien, die in Filmarchiven in London und Mailand aufbewahrt werden.Gemäß aller aufgefundenen Dokumente wurde der Film ohne Zwischentitel uraufgeführt (bis auf die Einleitungstitel). Die aufgrund verschiedener Beschwerden durch Verleiher und Zuschauer später hinzugefügten Zwischentitel fanden in der rekonstruierten Fassung keine Berücksichtigung. (Autor: Luciano Berriatúa)BIOGRAPHIEN: MUSIKPRODUKTION – REGIE – KOMPONIST –DARSTELLERJohannes Kalitzke (*1959): MusikJohannes Kalitzke studiert Klavier, Dirigieren und Komposition an der Musikhochschule in Köln, darauf folgt ein Studium der elektronischen Musik. Er gilt als ausgezeichneter Interpret klassischer und zeitgenössischer Musik, was regelmäßige Gastdirigate bei Ensembles und Sinfonieorchestern sowie Engagements an verschiedenen Opernhäusern unterstreichen. Neben Auftragsarbeiten für Opern sammelt Kalitzke Erfahrung als Komponist für neue Filmmusiken, z.B. für den Stummfilm DIE WEBER (1927), welche von ZDF/ARTE im Juli 2013 produziert und inzwischen mehrfach erfolgreich mit dem ensemble modern aufgeführt wurde. Arthur Robison (1883 – 1935): RegisseurDer Regisseur und Drehbuchautor Arthur Robison wird am 25. Juni 1883 in Chicago (Illinois, USA) als Sohn eines Deutsch-Amerikaners geboren, wächst aber in Deutschland auf. Nach dem Abschluss seines Medizinstudiums in München kommt er 1914 über die Schauspielerei zum Film. 1916 gibt er sein Regiedebüt mit NÄCHTE DES GRAUENS. Bis zu seinem frühen Tod im Jahre 1935 dreht Robison 20 Filme in den USA und Deutschland, für die er teilweise auch das Drehbuch verfasst. Sein wichtigster und bekanntester Film ist SCHATTEN – EINE NÄCHTLICHE HALLUZINATION von 1923. Fritz Kortner (1892 – 1970): Schauspieler (Eifersüchtiger Ehemann)Der Wiener Fritz Kortner zeichnet sich durch eine vielseitige Karriere als Schauspieler, Film- und Theaterregisseur sowie Verfasser von Drehbüchern und Theaterstücken aus. Seine Schauspielkarriere startet er zunächst am Theater, doch schon während des Ersten Weltkrieges spielt er in Stummfilmen mit, in denen seine ausdrucksstarke Darstellung voll zur Geltung kommt. Zur Zeit der Weimarer Republik gilt er neben Emil Jannings und Paul Wegener als einer der angesehensten männlichen Schauspieler. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen SCHATTEN (1923) und ORLAC´S HÄNDE (1924). Kurz nachdem er die Regiearbeit DER BRAVE SÜNDER (1931) mit Heinz Rühmann vervollständigt, verlässt Kortner Deutschland wegen der Nationalsozialisten. Sein Weg führt ihn über Frankreich, Großbritannien, New York und Hollywood, 1949 schließlich wieder zurück nach München. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist Kortner nur noch selten selbst im Film zu sehen, er avanciert vielmehr zur Regie-Ikone des Theaters im Nachkriegsdeutschland. Insgesamt tritt Fritz Kortner zwischen 1915 und 1968 in etwa einhundert Filmen auf.Ruth Weyher (1901 – 1983): Schauspielerin (Ehefrau)Noch während ihres Besuchs der Schauspielschule des Deutschen Theaters Berlin von 1919-1920 bekommt Ruth Weyher ihre erste Filmrolle in DER HIRT VON MARIA SCHNEE (1919). In der Stummfilmzeit spielt sie in Filmen mit wie SCHATTEN – EINE NÄCHTLICHE HALLUZINATION (1923), GEHEIMNISSE EINER SEELE (1926) und DIE KEUSCHE SUSANNE (1926). Ihre eigene Produktionsfirma, die Ruth Weyher-Film GmbH, stellt nur einen Film her: WAS IST LOS MIT NANETTE (1929). Nach dem Aufkommen des Tonfilms tritt sie nur noch selten in Erscheinung, z.B. in IM KAMPF MIT DER UNTERWELT (1930), und gibt ihren Beruf schließlich Anfang der 1930er Jahre auf.Gustav von Wangenheim (1895 – 1975): Schauspieler (Liebhaber der Ehefrau)Der Schauspieler, Regisseur und Dramaturg Gustav von Wangenheim entstammt einer Schauspielerfamilie und besucht ab 1912 die Schauspielschule Max Reinhardts. Neben Tätigkeiten für die Bühnen in Wien, Darmstadt und Berlin, gibt er 1915 in PASSIONELS TAGEBUCH sein Filmdebüt. Er spielt unter den bekanntesten Stummfilmregisseuren: KOHLHIESELS TÖCHTER (1920) von Ernst Lubitsch, NOSFERATU – EINE SYMPHONIE DES GRAUENS (1921) von F.W. Murnau, sowie FRAU IM MOND (1929) von Fritz Lang. Aufgrund seines politischen Engagements emigriert von Wangenheim 1933 in die Sowjetunion, wo er als Dramaturg und Schriftsteller aktiv bleibt. Nach 1945 lebt er in der DDR und arbeitet dort als Regisseur und Drehbuchautor für die DEFA. Alexander Granach (1890 – 1945): Schauspieler (Schausteller)Alexander Granach besucht ab 1909 die Schauspielschule Max Reinhardts in Berlin und debütiert 1919 im Film DAS GOLDENE BUCH. Der Höhepunkt seines Schaffens liegt in der Stummfilmzeit. Hier tritt er in Hauptwerken des expressionistischen Films auf wie F.W. Murnaus NOSFERATU – EINE SYMPHONIE DES GRAUENS (1921), Arthur Robisons SCHATTEN – EINE NÄCHTLICHE HALLUZINATION (1923) sowie Leopold Jessners ERDGEIST (1923). Nach wenigen Rollen im deutschen Tonfilm muss er aufgrund seiner politischen Einstellung und seiner jüdischen Herkunft emigrieren. 1938 landet er über Umwege in Hollywood und spielt in Ernst Lubitschs NINOTSCHKA (1939), Fritz Langs AUCH HENKER STERBEN (1943) und Sam Woods WEM DIE STUNDE SCHLÄGT (1943).

Anbieter: Dodax
Stand: 25.05.2020
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Jüdische Frauen in Musik und Tanz
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Rita Calabrese: In voller Vielfalt ...Dieser Band VI und hoffentlich nicht letzter ist der Musik und dem Tanz gewidmet. Nicht nur Stars wie Barbra Streisand, Amy Winehouse und Bette Midler sind zusammen mit Sängerinnen aus vielen Zeiten zu finden, sondern auch Pianistinnen und Violinistinnen zusammen mit Komponistinnen, die in Fanny Mendelssohn ihre Vorläuferin hatten, sowie auch Dirigentinnen.Auffallend ist die lange Liste der Künstlerinnen, die ein tragisches Ende in Auschwitz-Birkenau und anderen KZs gefunden haben, darunter die Pianistinnen Mathilde Borgenicht und Leopoldine Oppenheimer, die Violinistin Alma Rose, die Nichte Gustav Mahlers. Andere hingegen haben dank der Musik überleben können, wie Esther Bejarano und Fania Fenelon, die über das Orchester in Auschwitz geschrieben haben, Yvette Assaeler, Grete Klingsberg, Rachel Knobler und andere. Zu erwähnen ist auch Lin Jaldati, die während der Deportation Anne Frank kennengelernt hatte. Als eine der ersten hat sie die jiddische Musik in der DDR bekannt gemacht.Noch etwas zu diesem wertvollen Werk muss man hervorheben, und zwar die verdienstvolle Verfasserin. Geboren im k.u.k. Czernowitz, das später rumänisch wurde und längst zur Ukraine gehört, ist Hedwig Brenner über politische, geschichtliche und sprachliche Grenzen nach Israel gekommen, wohin sie das kostbare Erbe der deutschsprachigen jüdischen Kultur mitgenommen und einen neuen Anfang als Schriftstellerin gewagt hat.Im Hebräischen heißt Leben Chajim und ist Plural. Wie kaum eine andere zeigt Hedi Brenner die Vielfalt und Unschätzbarkeit der menschlichen Existenz, und dafür danken wir.

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Stand: 25.05.2020
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Jüdische Frauen in Musik und Tanz
28,90 CHF *
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Rita Calabrese: In voller Vielfalt ... Dieser Band VI und hoffentlich nicht letzter ist der Musik und dem Tanz gewidmet. Nicht nur Stars wie Barbra Streisand, Amy Winehouse und Bette Midler sind zusammen mit Sängerinnen aus vielen Zeiten zu finden, sondern auch Pianistinnen und Violinistinnen zusammen mit Komponistinnen, die in Fanny Mendelssohn ihre Vorläuferin hatten, sowie auch Dirigentinnen. Auffallend ist die lange Liste der Künstlerinnen, die ein tragisches Ende in Auschwitz-Birkenau und anderen KZs gefunden haben, darunter die Pianistinnen Mathilde Borgenicht und Leopoldine Oppenheimer, die Violinistin Alma Rose, die Nichte Gustav Mahlers. Andere hingegen haben dank der Musik überleben können, wie Esther Bejarano und Fania Fenelon, die über das Orchester in Auschwitz geschrieben haben, Yvette Assaeler, Grete Klingsberg, Rachel Knobler und andere. Zu erwähnen ist auch Lin Jaldati, die während der Deportation Anne Frank kennengelernt hatte. Als eine der ersten hat sie die jiddische Musik in der DDR bekannt gemacht. Noch etwas zu diesem wertvollen Werk muss man hervorheben, und zwar die verdienstvolle Verfasserin. Geboren im k.u.k. Czernowitz, das später rumänisch wurde und längst zur Ukraine gehört, ist Hedwig Brenner über politische, geschichtliche und sprachliche Grenzen nach Israel gekommen, wohin sie das kostbare Erbe der deutschsprachigen jüdischen Kultur mitgenommen und einen neuen Anfang als Schriftstellerin gewagt hat. Im Hebräischen heisst Leben Chajim und ist Plural. Wie kaum eine andere zeigt Hedi Brenner die Vielfalt und Unschätzbarkeit der menschlichen Existenz, und dafür danken wir.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.05.2020
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Die erzählerische Dimension
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Eberhard Lämmert: Einführung Eckart Goebel: Stationen der Erzählforschung in der Literaturwissenschaft Hilmar Frank / Tanja Frank: Zur Erzählforschung in der Kunstwissenschaft Peter Diezel: Narrativik und die Polyphonie des Theaters Jörg Schweinitz: Zur Erzählforschung in der Filmwissenschaft Janina Klassen: Was die Musik erzählt Gregor Gumpert: Erfahrung eines Augenblicks. Eine Lektüre des Essays ,The School of Giogione' von Walter Pater Claude Keisch: Noyer le poisson. Motivüberfülle bei Adolph Menzel Angela Lammert: Rhetorik des Schweigens. Skulpturale Erzählformen Tanja Frank: Die Metapher einer Wahlverwandtschaft. Alfred Hrdlicka: Santa Maria delle Grazie - Lionardos Abendmahl restauriert von Pier Paolo Pasolini Hilmar Frank: Katastrophenlandschaft. Geschichte, diskontinuierlich erzählt Peter Diezel: Den ,Führer' vorführen. Bertolt Brechts ,Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui' am Berliner Ensemble (1959) und George Taboris ,Mein Kampf' am Maxim-Gorki-Theater (1990) Jörg Schweinitz: Der ,Stein der Stereotypie'. Der Diskurs zur Standardisierung des Erzählens in der klassischen deutschen Filmtheorie Janina Klassen: ,Das klagende Lied'. Gustav Mahlers Opus 1 Norbert Albrecht: Musik zum Sprechen bringen. Aspekte der Narration in der frühen DDR-Musik.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.05.2020
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Jüdische Frauen in Musik und Tanz
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Rita Calabrese: In voller Vielfalt ... Dieser Band VI und hoffentlich nicht letzter ist der Musik und dem Tanz gewidmet. Nicht nur Stars wie Barbra Streisand, Amy Winehouse und Bette Midler sind zusammen mit Sängerinnen aus vielen Zeiten zu finden, sondern auch Pianistinnen und Violinistinnen zusammen mit Komponistinnen, die in Fanny Mendelssohn ihre Vorläuferin hatten, sowie auch Dirigentinnen. Auffallend ist die lange Liste der Künstlerinnen, die ein tragisches Ende in Auschwitz-Birkenau und anderen KZs gefunden haben, darunter die Pianistinnen Mathilde Borgenicht und Leopoldine Oppenheimer, die Violinistin Alma Rose, die Nichte Gustav Mahlers. Andere hingegen haben dank der Musik überleben können, wie Esther Bejarano und Fania Fenelon, die über das Orchester in Auschwitz geschrieben haben, Yvette Assaeler, Grete Klingsberg, Rachel Knobler und andere. Zu erwähnen ist auch Lin Jaldati, die während der Deportation Anne Frank kennengelernt hatte. Als eine der ersten hat sie die jiddische Musik in der DDR bekannt gemacht. Noch etwas zu diesem wertvollen Werk muss man hervorheben, und zwar die verdienstvolle Verfasserin. Geboren im k.u.k. Czernowitz, das später rumänisch wurde und längst zur Ukraine gehört, ist Hedwig Brenner über politische, geschichtliche und sprachliche Grenzen nach Israel gekommen, wohin sie das kostbare Erbe der deutschsprachigen jüdischen Kultur mitgenommen und einen neuen Anfang als Schriftstellerin gewagt hat. Im Hebräischen heißt Leben Chajim und ist Plural. Wie kaum eine andere zeigt Hedi Brenner die Vielfalt und Unschätzbarkeit der menschlichen Existenz, und dafür danken wir.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.05.2020
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Die erzählerische Dimension
69,95 € *
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Eberhard Lämmert: Einführung Eckart Goebel: Stationen der Erzählforschung in der Literaturwissenschaft Hilmar Frank / Tanja Frank: Zur Erzählforschung in der Kunstwissenschaft Peter Diezel: Narrativik und die Polyphonie des Theaters Jörg Schweinitz: Zur Erzählforschung in der Filmwissenschaft Janina Klassen: Was die Musik erzählt Gregor Gumpert: Erfahrung eines Augenblicks. Eine Lektüre des Essays ,The School of Giogione' von Walter Pater Claude Keisch: Noyer le poisson. Motivüberfülle bei Adolph Menzel Angela Lammert: Rhetorik des Schweigens. Skulpturale Erzählformen Tanja Frank: Die Metapher einer Wahlverwandtschaft. Alfred Hrdlicka: Santa Maria delle Grazie - Lionardos Abendmahl restauriert von Pier Paolo Pasolini Hilmar Frank: Katastrophenlandschaft. Geschichte, diskontinuierlich erzählt Peter Diezel: Den ,Führer' vorführen. Bertolt Brechts ,Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui' am Berliner Ensemble (1959) und George Taboris ,Mein Kampf' am Maxim-Gorki-Theater (1990) Jörg Schweinitz: Der ,Stein der Stereotypie'. Der Diskurs zur Standardisierung des Erzählens in der klassischen deutschen Filmtheorie Janina Klassen: ,Das klagende Lied'. Gustav Mahlers Opus 1 Norbert Albrecht: Musik zum Sprechen bringen. Aspekte der Narration in der frühen DDR-Musik.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.05.2020
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