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Sächsischer Bergsteigerchor Kurt Schlosser Dres...
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Ein Kurzer Chronikabriss - Vom Keglerheim zum Kulturpalast1927-1933: Wurzeln des Sächsischen Bergsteigerchores Kurt Schlosser - 45 Bergsteiger gründeten im Hotel Stadt Petersburg in Dresden die Gesangsabteilung der Vereinigten Kletterabteilungen Sachsen im Touristenverein Die Naturfreunde (VKA). Erster Titel in einer Probe: Auf den Bergen wohnt die Freiheit. Die Sänger kommen aus Kletterklubs, u.a. Sturmfalken, Berglust, Wanderfalken, Fels und Firn, Wolfstürmer, Waldbuben, Felsensport. 1. Konzert: 14. Februar 1928 Keglerheim. 1990 bis heute: Junger Vorstand führt Chor von der Plan- in die Marktwirtschaft. Existenz als eingetragener Verein. 1. Reise in die USA und nach Kanada als Gast des Columbus-Männerchores im Bundesstaat Ohio. Sportlich organisiert bei den Naturfreunden, im Sächsischen Bergsteiger-Bund, im Alpenverein und Sächsischen Wander- und Bergsportverband. Chor erwirbt Stifterbrief zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche, übernimmt Tierpatenschaften im Dresdner Zoo, er setzt die enge Freundschaft zum Chor Berglied Sofia, zum Chor Bergfreunde in Schmalkalden und zum Chor der Bergstadt Altenberg fort. Axel Langmann tritt als weiterer zukunftsträchtiger Dirigent an die Seite von Werner Matschke und Karl Heinz Hanicke. Proben ab 2012: Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium und Marie-Curie-Gymnasium. Langmann komponiert und arrangiert, gründet neue Instrumentalgruppe unter Uwe Fink, holt Stimmbildnerin Marlen Herzog. Langmann - neben ihm von 2004 bis 2013 Gernot Jerxsen - setzt neue Akzente in der Programmgestaltung. Chordirektor Werner Matschke und Karl Heinz Hanicke werden mit stürmischen Ovationen im ausverkauften Kulturpalast-Festsaal von der Bühne verabschiedet. 2014 kommt der Erste Kapellmeister der Staatsoperette Dresden, Christian Garbosnik, als Dirigent zum Bergsteigerchor. Er arrangiert sofort den Radetzky-Marsch nach einem Text von Holger Günzler (1.Tenor) und den Weibermarsch, die zum Hit werden. Garbosnik kümmert sich auch um das Gitarristen-Ensemble des Chores. Der Sächsische Bergsteigerchor Kurt Schlosser veranstaltet von 2013 bis 2016 seine traditionsreichen Jahreskonzerte im Internationalen Congress Center Dresden und kehrt 2017 im 90. Jahr seines Bestehens in den Kulturpalast zurück. Fernsehen und Rundfunk:Goldene Note, Alles singt, Ein Kessel Buntes (DDR-Fernsehen), Gewünscht, gespielt, gewonnen (Radio DDR), Den Bergen zum Lobe (DDR-Fernsehen), Das Echo (Radio DDR/MDR), Melodien für Millionen, Zauberhafte Heimat (ARD), Musik für Sie, Biwak, Außenseiter-Spitzenreiter, Woll?n wir?s HOFFen (MDR), Musikantendampfer (ARD), Hier ab vier, Gute Unterhaltung, Grand Prix der Chöre (ZDF), Unterwegs in Sachsen (MDR). HINWEIS ZU DEN KARTENKATEGORIEN: K 1 : Sitzplätze mit guter Sicht auf den gesamten Chor seitlich bzw, frontalK 2: Sitzplätze mit guter Sicht auf den Chor frontal ab ca. Reihe 8 - etwas entferntK 3 Sitzplätze unmittelbar nah vor dem Chor bzw. frontal hinten - wahlweise Stühle oder Hocker an Bartischen

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Stand: 11.08.2020
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VERONIKA FISCHER & Band( verlegt v. 23.5./12.9....
19,50 € *
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Geboren in Thüringen, legten Hausmusik und das gemeinsame Singen mit den Schwestern wohl den Grundstein für ihre Liebe zum Lied. Von 1968 bis 1973 studierte sie an der legendären Dresdner Musikhochschule ?Carl Maria von Weber? Gesang und schloss mit dem Staatsexamen als Solistin für Chanson und Musical ab. Die erste eigene Band, gegründet 1974 gleich nach dem Musikstudium, vereinte die damals besten Musiker der DDR-Rockszene und bescherte ?Vroni? die ersten großen Erfolge. Die Verschmelzung von Rock, Pop, Chanson und Jazz macht ihren eigenen Stil aus, der seit Jahrzehnten beim Publikum beliebt und erfolgreich ist. Ihre Alben verkauften sich millionenfach, sie erhielt Preise, absolvierte unzählige TV-Auftritte und ist durch diverse Tourneen ein weitgereister Bühnenstar. Nr.-1-Hits in den Rundfunkcharts machten Veronika Fischer zur beliebtesten und erfolgreichsten Popsängerin der DDR. 1981 ging die Sängerin gemeinsam mit ihrem Mann und Sohn in den Westen. Dort konnte sie bei WEA sechs Alben veröffentlichen, die inzwischen als CDs neu aufgelegt wurden. Ihre Songs werden von den besten Komponisten und Textautoren aus Ost und West geschaffen. Zehn Jahre nach ihrem letzten Album mit eigenen neuen Kompositionen meldet sich die vielseitige Künstlerin nun zurück. Ihr aktuelles Album trägt den erwartungsvollen Namen ?Woher, Wohin? und spricht von den Erfahrungen, die ihr aus einem langen Sänger- und Musikerleben zuteil wurden. Lieder für Erwachsene mit anspruchsvollen Texten und natürlich der unverwechselbaren Stimme des Publikumslieblings. Zeitgleich zum neuen Album erscheint 2018 die neue Autobiografie der Sängerin, ebenfalls unter dem (Buch-) Titel ?Woher, Wohin?. Lieder sind nach Veronika Fischers Verständnis immer Teil der eigenen Sprache und Mentalität, weil Klang und Gefühl mit der Muttersprache eng verbunden sind. Ihre Lieder wurden zu ?Evergreens? durch die hohe musikalische und sprachliche Qualität und die Unverwechselbarkeit ihrer Interpretin. Die Markenzeichen der Sängerin sind ihre unverwechselbare Stimme und ihre Vielseitigkeit. Fünf Jahrzehnte Musik prägen das Leben und Schaffen der Veronika Fischer. Ein Star mit Geschichte - in Ost und West - in verschiedenen Genres - auf der Bühne und im Fernsehen - damals und heute.

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Stand: 11.08.2020
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Große Weihnachtsrevue Und wieder ist Weihnachten
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Ein buntes WeihnachtsprogrammAlle Freunde der heiteren Muse dürfen sich freuen auf ein Wiedersehen mit den Publikumslieblingen Petra Kusch-Lück & Roland Neudert. Durch unzählige Fernsehsendungen, Rundfunkaufnahmen und Schallplattenproduktionen, sind beide Stars dem Publikum in bester Erinnerung. Petra Kusch-Lück wollte schon seit frühester Jugend zum Fernsehen, lernte aber zunächst wie es scherzhafter Weise heißt, einen ?ordentlichen? Beruf und wurde Krankenschwester. Ihren späteren Unterhaltungschef und Urgestein Heinz Quermann musste sie dabei sogar einmal medizinisch versorgen. Sie arbeitete hart an sich, nahm Sprechausbildung und verfolgte konsequent ihr Ziel, bis es dann an einem Abend im Oktober 1969, also vor 50 Jahren soweit war und sie die Zuschauer aus Adlershof am Bildschirm begrüßte. Es blieb aber nicht bei den abendlichen Ansagen. Heinz Quermann und später die Redaktion um Evelyn Matt, vertrauten ihr große Aufgaben an. So moderierte sie mehrere Male die internationale Fernsehsendung ?Ein Kessel Buntes?, war Gastgeberin Ihrer eigenen Show ?Das ist Musik für Sie??. Mit dem Ende des DFF ging es für Petra Kusch-Lück ohne Pause bei der ARD weiter. Viele Jahre sorgte sie für höchste Einschaltquoten mit der volkstümlichen Sendereihe ?Musikantenscheune?? aber auch mit ?Alles Gute?? beim MDR.Roland Neudert war der Hitparadenkönig im DDR Rundfunk, wie auch im Fernsehen. Ein Erfolg löste den anderen ab. Die Showredakteure rissen sich um ihn, denn mit ihm konnte man schon den Erfolg vorprogrammieren. Mit ?Und wieder ist Weihnacht? werden beide musikalische Erinnerungen aufleben lassen, Schlager von heute und Hits von gestern vortragen und natürlich gemeinsam mit dem Publikum die schönsten deutschen Weihnachtslieder singen. Gäste ihres Unterhaltungsprogramms sind die Show Zwillinge Claudia & Carmen. Beide werden mit sensationellen Höchstleistungen, Perfektion und Können eine gewagte Äquilibristik-Darbietung vorführen, aber auch mit Traummelodien auf dem Saxophon alle Gäste erfreuen. Ein bunter runder Nachmittag, Roland Neudert und 3 Frauen um ihn herum, Petra Kusch-Lück und Claudia & Carmen.

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Stand: 11.08.2020
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Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt, Hörbuch...
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Es ist nicht zu glauben, kaum haben sich die Feuerwehrmänner zu ihrer wohlverdienten Kaffeepause hingesetzt, klingelt das Telefon und ruft sie zu einem Einsatz. Tatü-tata, und schon geht's los! Ein aufregender Tag mit Löschmeister Wasserhose, Oma Eierschecke und Emil Zahnlücke, inszeniert als rasantes, liebevolles Hörbuch mit Musik. Der Autor: Hannes Hüttner ist Medizinsoziologe und einer der bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren der DDR. Bis heute beliebt sind seine Bilder- und Kinderbücher wie "Taps und Tine" (1963), "Das Huhn Emma ist verschwunden" und "Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt" (1969). Hannes Hüttner lebt heute in Berlin. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Stefan Kaminski. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/argo/000456/bk_argo_000456_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

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Burattino, Hörbuch, Digital, 1, 52min
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Märchenhafter Hörspiel-Klassiker: "Burattino", Pinocchios literarischer Bruder. "Burattino" ist der literarische Bruder von Pinocchio, das von Alexej Tolstoi geschaffene russische Pendant. Das eindringliche Märchen um die kleine freche und neugierige Holzpuppe, die mit ihren Freunden Pierrot, Harlekin und Malwina viele Abenteuer zu bestehen hat, besitzt bis heute große Popularität. Dieter Scharfenbergs Hörspiel nach Tolstois "Das goldene Schlüsselchen" von 1975 mit vielen DDR-Stars hat Kultstatus. Ein Schatz aus den Archiven - eine großartige Wiederentdeckung! Ein bezauberndes Hörspiel mit Musik, das auch schon kleine Zuhörer fesselt Mit den DDR-Theater-, Film- und Fernsehstars Carmen-Maja Antoni als Burattino, Norbert Christian als Papa Carlo, Klaus Piontek als Pierrot, Katharina Thalbach als Malwina, Günter Junghans als Harlekin und Peter Reusse als Artemon. Altersempfehlung: Ab 4 Jahren. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Carmen-Maja Antoni, Norbert Christian, Katharina Thalbach. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/rhde/000697/bk_rhde_000697_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

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Abends nach Neun: Ein Erfolgsautor als Straßenm...
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Abends nach Neun kann man ihn mit seinem Saxofon in der City von Leipzig treffen. Seine Musik ist so eigenwillig, humorvoll, unverwechselbar wie er selbst: Winfried Völlger. In den 80er-Jahren war er eine literarische Berühmtheit in der DDR, sein Roman "Das Windhahn-Syndrom" erreichte dort eine Auflage von 40.000. 1989 gehörte er zu den Köpfen der Opposition, inzwischen ist er fast vergessen. Wer heute eine Münze in seinen Hut wirft, zollt ihm jenes Maß direkter Aufmerksamkeit, das für Völlger wichtiger geworden ist als der Literaturbetrieb. Zugleich unterstützt jeder Zuhörer mit seiner Gabe ein ganz besonderes musikwissenschaftliches Projekt. O-Töne: Winfried Voellger, Erik Knäschke, Regie: Immo Sennewald 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Immo Sennewald. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/swrm/000091/bk_swrm_000091_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

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Stand: 11.08.2020
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Gestern und Heute: Mediennutzung in der DDR Fer...
4,99 € *
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Gestern und Heute: Mediennutzung in der DDR Fernsehverhalten in Ostdeutschland ab 4.99 € als epub eBook: . Aus dem Bereich: eBooks, Kunst, Musik & Design,

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Stand: 11.08.2020
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Saga - Out Of The Shadows World Tour 2021
65,40 € *
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Kommando zurück. SAGA lösen sich nicht auf. Was im Januar 2017 noch wie ein offizieller Abschied klang, ist Geschichte. Es war lediglich ein Missverständnis, sagt Michael Sadler, Sänger der Neo-Progrocker: ?Wir wollten bloß aus dem üblichen, jahrzehntelangen Album-Tour-Album-Rhythmus heraus. Nach über 40 Jahren war es an der Zeit, ein wenig Luft zu holen. Wir sind glücklicherweise in der Lage, uns auszusuchen, wann wir spielen wollen. Es muss Spaß machen und sich nicht wie ein Job anfühlen, auf die Bühne gehen zu müssen. Dabei geht es auch nicht um Geld. Wir haben nie konkret formuliert, dass wir uns auflösen werden, dazu sind wir auch noch immer viel zu kreativ.? Und füllen auch hierzulande vor allem noch immer die Hallen. Zuletzt in diesem Sommer. Deutschland und SAGA, das ist eine Verbindung, die schon von Beginn an eine besondere war. Sadler spricht nicht umsonst von ?unserer zweiten Heimat?, der 65-Jährige lebte in den Neunzigern sogar einige Jahre lang in Saarbrücken. Gitarrist Ian Crichton, neben seinem Bruder Jim (b) und Sadler Gründungsmitglieder der Kanadier, wird in einem Interview sogar zitiert, für SAGA habe ?alles in Deutschland angefangen?. Sadler weiß auch, warum: ?Die zahlreichen TV-Auftritte und der Gig bei ?Rock am Ring? 1985 waren sicherlich ein Grund dafür, warum wir in Deutschland unsere gesamte Karriere lang so erfolgreich gewesen sind. Aber natürlich darf man die allererste Tour im Juni 1980 im Vorprogramm mit Styx nicht vergessen. Deutschland war das erste Land, das uns mit offenen Armen empfangen hat. Nicht zu vergessen Puerto Rico, wo wir ebenfalls richtig erfolgreich sind.? Unterschiedlicher könnten ihre Hochburgen nicht sein, einen Grund dafür kann Sadler auch nicht benennen: ?Am Anfang ist es doch so, dass man eine Band gründet, Songs schreibt, sie aufnimmt und auf den Markt bringt. Dann hofft man, dass sie irgendjemanden interessieren. Und in den beiden Ländern war und ist das der Fall.? Es gibt Theorien, der damalige Wechselkurs des kanadischen Dollar habe die Importe nach Europa so billig gemacht, aber Sadler wiegelt ab: ?Das mag ein Grund gewesen sein, aber letztendlich haben wir so viele Importe verkauft, dass Polydor damals gar nicht anders konnten, als uns unter Vertrag zu nehmen. Dasselbe passierte in Puerto Rico, wobei dort die Live-Präsenz entscheidender war.? Davon konnten sich auch die Zuschauer der Styx-Tour im Sommer 1980 überzeugen. Sadler erinnert sich noch gut an die erste Show in Nürnberg am 5.6.in der Hemmerleinhalle: ?Unser Manager hatte uns vorher gesagt, dass wir schon viele Fans in Deutschland hätten; für die war das Package natürlich musikalisch ein Traum, beide Bands passten gut zueinander. Ich war nervös an dem Abend, denn wir hatten eine Setlist, die mit Ice Nice begann. Du spielst das erste Mal in einem Land und fängst mit einem, zumindest in der ersten Hälfte, langsamen Song an. Aber es hat funktioniert. Der Styx-Manager stand auf der Bühne neben unserem und meinte nach der Show, als wir Standing Ovations bekamen, dass das Ganze wohl nicht funktionieren würde. Die Band sei zu gut. Da wusste ich, dass sich alle Mühen vorher gelohnt hatten und wir eine Zukunft haben.? In der haben SAGA dann weltweit bis heute von ihren 21 Studio- und 9 Live-Alben 10 Millionen Exemplare verkauft und über 1000 Konzerte in Nord- und Südamerika und Europa gespielt. Und das Ende ist nicht in Sicht. Ein anderer Grund für die enorm loyale Fan-Basis in Deutschland waren auch die von Sadler erwähnten TV-Shows; in einer Prä-Internet-Zeit, in der MTV noch nicht so präsent war und Rock-Konzerte im TV Ausnahmen darstellten. Neben dem ARD-?Rockpalast? waren es vor allem die ?Rock Pop In Concert?-Aufzeichnungen im ZDF, die für Furore sorgten. Die Sendung vom 19.12.1981 mit Foreigner, Meat Loaf, Spliff und eben SAGA gilt als eine dieser Sternstunden der Rockhistorie hierzulande. ?Wir mussten als letzte auf die Bühne, hatten eine knappe Stunde und die haben wir genutzt. Danach war alles anders.? Ändern würde er im Nachhinein bis auf sein damaliges Outfit (Lockenkopf, Schnurrbart) nichts, schmunzelt der inzwischen kahlköpfige Sänger. ?Mein elfjähriger Sohn hat mir alle meine Veränderungen in den letzten 40 Jahren verziehen, aber mein Aussehen damals mag er überhaupt nicht?, lacht er. Was sich ebenfalls nicht geändert hat, ist Sadlers Stimme. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sängern seines Alters klingt der 65-Jährige wie vor 40 Jahren. Woran liegt das? ?Ich habe im Kirchenchor angefangen, benutze eher Bauch- statt Kopfstimme. Zweitens bin ich Alkoholiker und seit 19 Jahren trocken. Seit meinem letzten Drink ist die Stimme noch besser geworden. warum auch immer. Das Ganze sehe ich als Segen, der mir ermöglicht, meinen Traumjob auch noch im Rentenalter auszuüben. Wer kann das schon von sich behaupten? Ich reise durch Länder, die viele niemals sehen werden und werde noch dafür bezahlt!? Er habe niemals den Respekt vor dem Glück verloren, das er mit SAGA im Laufe der langen Karriere gehabt habe. Er mag das Touren und die damit verbundene Routine noch immer, aber ?wenn man zu lange von der Familie getrennt ist, macht es keinen Spaß.? Das sei auch der Grund für seinen zeitweiligen Ausstieg 2007 gewesen, er wollte seinen Sohn aufwachsen sehen. ?Ich hätte sonst zu viele erste Male verpasst.? Von denen hat er mit SAGA allerdings auch einige erlebt: Original-SAGA-Drummer Steve Negus war einer der populären Pioniere der elektronischen Simmons-Drums, ohne die die Achtziger-Popmusik wohl niemals so geklungen hätte; SAGA spielten am 14.2.1982 in Budapest als erste kanadische Band überhaupt in einem Ostblockland; das teilweise in München mitgeschnittene Live-Album ?In Transit? von 1982 war das erste digital aufgenommene (Produzent: Dieter Dierks); SAGA waren eine der Hauptattraktionen des allerersten ?Rock am Ring?-Festivals am 26.5.1985; SAGA starteten ihre ?Heads Or Tales?-Tour am 29.9.1983 in Suhl/DDR, der Gig wurde komplett im TV übertragen. ?Damals haben wir dort drei Tage für die Europatour geprobt. Ich konnte nicht glauben, wie anders die DDR damals war. Die Fans haben unseren Müll nach Coca Cola-Dosen durchwühlt, weil sie keine westlichen Produkte bekamen. Wir hatten von den Zuständen gehört, aber wenn du es mit deinen eigenen Augen siehst, ist das schon beeindruckend.? Apropos: Ein weiteres historisches Datum deutscher Geschichte konnten SAGA ebenfalls live erleben: ?Wir waren in Berlin am 9.11.1989, als die Mauer fiel. Wir alle konnten kleine Stücke davon mit nach Hause nehmen. Das werde ich nie vergessen.? Ein weiteres einschneidendes Erlebnis für Sadler waren die Arbeiten an Ozzy Osbournes Album ?No Rest For The Wicked? 1988. ?Der Produzent Keith Olson hatte ursprünglich Howard Kaylan und Mark Volman, die beiden Sänger der 60er-Popband The Turtles, vorgesehen, aber das klappte nicht. Da Jims Studio nebenan lag, fragte er mich, ob ich einspringen könnte. Also habe ich dann Texte wie Crazy Babies gesungen; es dauerte 2 oder 3 Tage. Ein Job, für den ich viel Geld, aber keine Credits auf dem Album bekommen habe.? Bei SAGA liegt die Sache anders: Es ist eben kein Beruf, sondern eine Berufung für Sadler, jeden Abend mit den Crichton-Brüdern, Keyboarder Jim Gilmour und Drummer Mike Thorne auf der Bühne zu stehen. Der Lohn dafür sei nicht das Geld, sondern eine Bezahlung der anderen Art: ?Wenn du nach einem Konzert von einer 17-Jährigen angesprochen wirst, die von ihrem Vater seit ihrem sechsten Lebensjahr auf SAGA-Konzerte mitgenommen wird und die jeden Song deiner Band kennt, dann musst du etwas richtig gemacht haben, oder?? Aus diesem Grund wird es auch zur kommenden Tour im Frühjahr 2020 ein neues Album von SAGA geben, allerdings möchte Sadler noch nichts Genaues dazu sagen, außer ?dass das aufmerksame deutsche Publikum schon wissen wird, wovon ich spreche.? Diese Loyalität wird belohnt, alle letzten neun SAGA-Alben landeten in den oberen Rängen der deutschen Charts, das letzte, ?Sagacity? (2014) auf Platz 17, der Vorgänger ?20/20? (2012) auf Platz 13. ?Es scheint, dass wir in den letzten Jahren eine Art Renaissance widerfahren haben, dass unsere Musik auf einmal von vielen wieder neu entdeckt und gewürdigt wird. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir live noch nie so gut waren.? Warum sich also auflösen? Sollte es doch passieren, wie möchte Sadler seine Band erinnert wissen? ?Wir waren ehrlich zum Publikum und zu uns, haben keine Kompromisse, nie Musik um der Charts willen gemacht. Ich höre auf, wenn es sich wie ein Job anfühlt, auf die Bühne zu gehen. Musik werde ich aber bis zum Ende machen, denn das ist das, was mich ausmacht.?

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Stand: 11.08.2020
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Saga - Out Of The Shadows World Tour 2021
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Kommando zurück. SAGA lösen sich nicht auf. Was im Januar 2017 noch wie ein offizieller Abschied klang, ist Geschichte. Es war lediglich ein Missverständnis, sagt Michael Sadler, Sänger der Neo-Progrocker: ?Wir wollten bloß aus dem üblichen, jahrzehntelangen Album-Tour-Album-Rhythmus heraus. Nach über 40 Jahren war es an der Zeit, ein wenig Luft zu holen. Wir sind glücklicherweise in der Lage, uns auszusuchen, wann wir spielen wollen. Es muss Spaß machen und sich nicht wie ein Job anfühlen, auf die Bühne gehen zu müssen. Dabei geht es auch nicht um Geld. Wir haben nie konkret formuliert, dass wir uns auflösen werden, dazu sind wir auch noch immer viel zu kreativ.? Und füllen auch hierzulande vor allem noch immer die Hallen. Zuletzt in diesem Sommer. Deutschland und SAGA, das ist eine Verbindung, die schon von Beginn an eine besondere war. Sadler spricht nicht umsonst von ?unserer zweiten Heimat?, der 65-Jährige lebte in den Neunzigern sogar einige Jahre lang in Saarbrücken. Gitarrist Ian Crichton, neben seinem Bruder Jim (b) und Sadler Gründungsmitglieder der Kanadier, wird in einem Interview sogar zitiert, für SAGA habe ?alles in Deutschland angefangen?. Sadler weiß auch, warum: ?Die zahlreichen TV-Auftritte und der Gig bei ?Rock am Ring? 1985 waren sicherlich ein Grund dafür, warum wir in Deutschland unsere gesamte Karriere lang so erfolgreich gewesen sind. Aber natürlich darf man die allererste Tour im Juni 1980 im Vorprogramm mit Styx nicht vergessen. Deutschland war das erste Land, das uns mit offenen Armen empfangen hat. Nicht zu vergessen Puerto Rico, wo wir ebenfalls richtig erfolgreich sind.? Unterschiedlicher könnten ihre Hochburgen nicht sein, einen Grund dafür kann Sadler auch nicht benennen: ?Am Anfang ist es doch so, dass man eine Band gründet, Songs schreibt, sie aufnimmt und auf den Markt bringt. Dann hofft man, dass sie irgendjemanden interessieren. Und in den beiden Ländern war und ist das der Fall.? Es gibt Theorien, der damalige Wechselkurs des kanadischen Dollar habe die Importe nach Europa so billig gemacht, aber Sadler wiegelt ab: ?Das mag ein Grund gewesen sein, aber letztendlich haben wir so viele Importe verkauft, dass Polydor damals gar nicht anders konnten, als uns unter Vertrag zu nehmen. Dasselbe passierte in Puerto Rico, wobei dort die Live-Präsenz entscheidender war.? Davon konnten sich auch die Zuschauer der Styx-Tour im Sommer 1980 überzeugen. Sadler erinnert sich noch gut an die erste Show in Nürnberg am 5.6.in der Hemmerleinhalle: ?Unser Manager hatte uns vorher gesagt, dass wir schon viele Fans in Deutschland hätten; für die war das Package natürlich musikalisch ein Traum, beide Bands passten gut zueinander. Ich war nervös an dem Abend, denn wir hatten eine Setlist, die mit Ice Nice begann. Du spielst das erste Mal in einem Land und fängst mit einem, zumindest in der ersten Hälfte, langsamen Song an. Aber es hat funktioniert. Der Styx-Manager stand auf der Bühne neben unserem und meinte nach der Show, als wir Standing Ovations bekamen, dass das Ganze wohl nicht funktionieren würde. Die Band sei zu gut. Da wusste ich, dass sich alle Mühen vorher gelohnt hatten und wir eine Zukunft haben.? In der haben SAGA dann weltweit bis heute von ihren 21 Studio- und 9 Live-Alben 10 Millionen Exemplare verkauft und über 1000 Konzerte in Nord- und Südamerika und Europa gespielt. Und das Ende ist nicht in Sicht. Ein anderer Grund für die enorm loyale Fan-Basis in Deutschland waren auch die von Sadler erwähnten TV-Shows; in einer Prä-Internet-Zeit, in der MTV noch nicht so präsent war und Rock-Konzerte im TV Ausnahmen darstellten. Neben dem ARD-?Rockpalast? waren es vor allem die ?Rock Pop In Concert?-Aufzeichnungen im ZDF, die für Furore sorgten. Die Sendung vom 19.12.1981 mit Foreigner, Meat Loaf, Spliff und eben SAGA gilt als eine dieser Sternstunden der Rockhistorie hierzulande. ?Wir mussten als letzte auf die Bühne, hatten eine knappe Stunde und die haben wir genutzt. Danach war alles anders.? Ändern würde er im Nachhinein bis auf sein damaliges Outfit (Lockenkopf, Schnurrbart) nichts, schmunzelt der inzwischen kahlköpfige Sänger. ?Mein elfjähriger Sohn hat mir alle meine Veränderungen in den letzten 40 Jahren verziehen, aber mein Aussehen damals mag er überhaupt nicht?, lacht er. Was sich ebenfalls nicht geändert hat, ist Sadlers Stimme. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sängern seines Alters klingt der 65-Jährige wie vor 40 Jahren. Woran liegt das? ?Ich habe im Kirchenchor angefangen, benutze eher Bauch- statt Kopfstimme. Zweitens bin ich Alkoholiker und seit 19 Jahren trocken. Seit meinem letzten Drink ist die Stimme noch besser geworden. warum auch immer. Das Ganze sehe ich als Segen, der mir ermöglicht, meinen Traumjob auch noch im Rentenalter auszuüben. Wer kann das schon von sich behaupten? Ich reise durch Länder, die viele niemals sehen werden und werde noch dafür bezahlt!? Er habe niemals den Respekt vor dem Glück verloren, das er mit SAGA im Laufe der langen Karriere gehabt habe. Er mag das Touren und die damit verbundene Routine noch immer, aber ?wenn man zu lange von der Familie getrennt ist, macht es keinen Spaß.? Das sei auch der Grund für seinen zeitweiligen Ausstieg 2007 gewesen, er wollte seinen Sohn aufwachsen sehen. ?Ich hätte sonst zu viele erste Male verpasst.? Von denen hat er mit SAGA allerdings auch einige erlebt: Original-SAGA-Drummer Steve Negus war einer der populären Pioniere der elektronischen Simmons-Drums, ohne die die Achtziger-Popmusik wohl niemals so geklungen hätte; SAGA spielten am 14.2.1982 in Budapest als erste kanadische Band überhaupt in einem Ostblockland; das teilweise in München mitgeschnittene Live-Album ?In Transit? von 1982 war das erste digital aufgenommene (Produzent: Dieter Dierks); SAGA waren eine der Hauptattraktionen des allerersten ?Rock am Ring?-Festivals am 26.5.1985; SAGA starteten ihre ?Heads Or Tales?-Tour am 29.9.1983 in Suhl/DDR, der Gig wurde komplett im TV übertragen. ?Damals haben wir dort drei Tage für die Europatour geprobt. Ich konnte nicht glauben, wie anders die DDR damals war. Die Fans haben unseren Müll nach Coca Cola-Dosen durchwühlt, weil sie keine westlichen Produkte bekamen. Wir hatten von den Zuständen gehört, aber wenn du es mit deinen eigenen Augen siehst, ist das schon beeindruckend.? Apropos: Ein weiteres historisches Datum deutscher Geschichte konnten SAGA ebenfalls live erleben: ?Wir waren in Berlin am 9.11.1989, als die Mauer fiel. Wir alle konnten kleine Stücke davon mit nach Hause nehmen. Das werde ich nie vergessen.? Ein weiteres einschneidendes Erlebnis für Sadler waren die Arbeiten an Ozzy Osbournes Album ?No Rest For The Wicked? 1988. ?Der Produzent Keith Olson hatte ursprünglich Howard Kaylan und Mark Volman, die beiden Sänger der 60er-Popband The Turtles, vorgesehen, aber das klappte nicht. Da Jims Studio nebenan lag, fragte er mich, ob ich einspringen könnte. Also habe ich dann Texte wie Crazy Babies gesungen; es dauerte 2 oder 3 Tage. Ein Job, für den ich viel Geld, aber keine Credits auf dem Album bekommen habe.? Bei SAGA liegt die Sache anders: Es ist eben kein Beruf, sondern eine Berufung für Sadler, jeden Abend mit den Crichton-Brüdern, Keyboarder Jim Gilmour und Drummer Mike Thorne auf der Bühne zu stehen. Der Lohn dafür sei nicht das Geld, sondern eine Bezahlung der anderen Art: ?Wenn du nach einem Konzert von einer 17-Jährigen angesprochen wirst, die von ihrem Vater seit ihrem sechsten Lebensjahr auf SAGA-Konzerte mitgenommen wird und die jeden Song deiner Band kennt, dann musst du etwas richtig gemacht haben, oder?? Aus diesem Grund wird es auch zur kommenden Tour im Frühjahr 2020 ein neues Album von SAGA geben, allerdings möchte Sadler noch nichts Genaues dazu sagen, außer ?dass das aufmerksame deutsche Publikum schon wissen wird, wovon ich spreche.? Diese Loyalität wird belohnt, alle letzten neun SAGA-Alben landeten in den oberen Rängen der deutschen Charts, das letzte, ?Sagacity? (2014) auf Platz 17, der Vorgänger ?20/20? (2012) auf Platz 13. ?Es scheint, dass wir in den letzten Jahren eine Art Renaissance widerfahren haben, dass unsere Musik auf einmal von vielen wieder neu entdeckt und gewürdigt wird. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir live noch nie so gut waren.? Warum sich also auflösen? Sollte es doch passieren, wie möchte Sadler seine Band erinnert wissen? ?Wir waren ehrlich zum Publikum und zu uns, haben keine Kompromisse, nie Musik um der Charts willen gemacht. Ich höre auf, wenn es sich wie ein Job anfühlt, auf die Bühne zu gehen. Musik werde ich aber bis zum Ende machen, denn das ist das, was mich ausmacht.?

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Stand: 11.08.2020
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