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Kurt Masur: Ein Leben mit Musik
14,50 € *
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Carolin Masur, Mezzosopran; Steffi Böttger, Sprecherin; Konstanze Hollitzer, KlavierDer einstige Gewandhauskapellmeister, Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker, Musikdirektor des London Philharmonic Orchestra und mit vielen hochkarätigen Preisen bedacht, vereinte vieles in sich, was ihn den einen als verehrenswert, anderen als abzulehnen gilt: begnadeter Dirigent, Staatskünstler und Homo politicus, der angesichts der zugespitzten Situation im Herbst 1989 aktiv wurde und entscheidend in das Geschehen der Montagsdemonstrationen eingriff. Für ihr Lebensbild Masurs nutzt die Schauspielerin und Publizistin Steffi Böttger verschiedene Publikationen und internationale Pressestimmen, aber auch Interviews mit Zeitzeugen. Ein facettenreiches Bild des Künstlers entsteht: als Musiker und politischer Akteur, als Familienvater und Lehrer. Dazu schildert sie dramatische und komische Begegnungen mit Kollegen, Zeitgenossen und gar der Eislaufprinzessin der DDR, Katharina Witt. Es erklingen Lieder u. a. von J. Brahms, F. Hensel, C. Schumann und A. Mahler gesungen von der Mezzosopranistin Carolin Masur. Die Tochter Masurs war nach dem Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin Ensemblemitglied verschiedener Opernbühnen, hatte lange eine eigene Kolumne bei MDR Figaro und moderierte die Sendung Musica im Ländermagazin des MDR. Begleitet wird sie von der Konzertpianistin Konstanze Hollitzer.Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGGMit freundlicher Unterstützung von ADLATUS AG, P?UR-Tele Columbus AG und richter & heß VerpackungenFoto: Masur-Institut.de

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 23.09.2020
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Ute Freudenberg - Endlich Weihnachtszeit
43,20 € *
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Betrachtet man die beeindruckende Vita von Ute Freudenberg, verwundert es wenig, dass sie nicht nur auf ereignisvolle und überaus erfolgreiche Zeiten zurückblicken kann, sondern auch nach über 40 Jahren ihrer Karriere mit spannenden Projekten im Gepäck auf eine vielversprechende Zukunft blicken darf.Die Powerfrau Ute Freudenberg hat nicht nur herausragende stimmliche Qualitäten und musikalisches Talent zu bieten, sondern zeigt wie kaum eine zweite Künstlerin aus Deutschland, dass Begabung und Aussehen allein nicht ausreichen, um über 40 Jahre lang so erfolgreich zu sein. Es war immer wieder auch ihre umwerfende Ausstrahlung mit dem ehrlichen Lächeln im Gesicht, ihre Offenheit und ihr Mut, mehr Menschlichkeit zu zeigen, die ihre Karriere immer wieder aufs Neue entfachte und Fans und Kritik gleichermaßen überzeugte. Und eines hat dabei nie an Gewichtung verloren: ihre Bodenständigkeit, die sie immer wieder auf beiden Füßen hat stehen lassen.Ein Blick auf die künstlerische Karriere: die studierte Musikerin mit der beeindruckenden Stimme, die mühelos dreieinhalb Oktaven umfasst, veröffentlichte sage und schreibe 11 erfolgreiche Alben. Den Blick nach vorn gerichtet, war die Musik ihre Berufung und ihr persönlicher Herzensweg. Mit ihrem Hit ?Jugendliebe? und zwei Studioalben mit der Rockband ?Elefant? wurde sie Anfang der 80er Jahre zur beliebtesten Sängerin der DDR. 1984 übersiedelte sie kurzzeitig nach einem Auftritt in Hamburg in die BRD und schaffte es als eine der wenigen ostdeutschen Künstlerinnen dieser Zeit, sich auch im Westen als anerkannte Sängerin einen Namen zu machen. Nach 1990 folgte der an sie verliehene Musikpreis ?Die goldene Henne? (1998), der Sieg an ?Jugendliebe? von den Lesern der Super-Illu und Super-TV sowie den MDR-Zuschauern zum beliebtesten Osthit aller Zeiten gewählt, wie weitere Alben, darunter das 2011 erschienene und überaus erfolgreiche Duettalbum ?Ungeteilt? mit Christian Lais. Das Album schaffte den sensationellen Sprung von Null auf Platz 14 der Media Control Charts und erlangte mit der Single ?Auf den Dächern von Berlin? (TV Premiere bei der Carmen Nebel Show) die Polposition des Siegertreppchens als erfolgreichstem Schlager des Jahres 2011. Zudem erfüllte sich Ute Freudenberg in den letzten Jahren einen Herzenswunsch und tourte mit ihrem von der Presse hochgelobtem Programm ?Lieder, die ich mag? durch kleine Theater und Kirchen. Dass Ute Freudenberg nicht nur von Nächstenliebe und Zivilcourage singen kann, sondern diese Tugend auch im wahren Leben in sich trägt, zeigt ihr außergewöhnliches Engagement als Schirmherrin des Ronald McDonald Hauses Jena, das sie seit 1995 unter anderem mit alljährigen Benefizkonzerten unterstützt. Für ihren Einsatz wurde sie 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.Wir dürfen uns weiter freuen auf eine Ausnahmesängerin, die da angekommen ist, wo sie eigentlich schon lange hingehört: in die erste Riege der deutschsprachigen Sängerinnen.Erleben Sie Ute Freudenberg & Band auf Ihrer Akustik-Tournee mit allen Hits in neuem, akustischen Gewand.

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Stand: 23.09.2020
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Ute Freudenberg - Endlich Weihnachtszeit
49,80 € *
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Betrachtet man die beeindruckende Vita von Ute Freudenberg, verwundert es wenig, dass sie nicht nur auf ereignisvolle und überaus erfolgreiche Zeiten zurückblicken kann, sondern auch nach über 40 Jahren ihrer Karriere mit spannenden Projekten im Gepäck auf eine vielversprechende Zukunft blicken darf.Die Powerfrau Ute Freudenberg hat nicht nur herausragende stimmliche Qualitäten und musikalisches Talent zu bieten, sondern zeigt wie kaum eine zweite Künstlerin aus Deutschland, dass Begabung und Aussehen allein nicht ausreichen, um über 40 Jahre lang so erfolgreich zu sein. Es war immer wieder auch ihre umwerfende Ausstrahlung mit dem ehrlichen Lächeln im Gesicht, ihre Offenheit und ihr Mut, mehr Menschlichkeit zu zeigen, die ihre Karriere immer wieder aufs Neue entfachte und Fans und Kritik gleichermaßen überzeugte. Und eines hat dabei nie an Gewichtung verloren: ihre Bodenständigkeit, die sie immer wieder auf beiden Füßen hat stehen lassen.Ein Blick auf die künstlerische Karriere: die studierte Musikerin mit der beeindruckenden Stimme, die mühelos dreieinhalb Oktaven umfasst, veröffentlichte sage und schreibe 11 erfolgreiche Alben. Den Blick nach vorn gerichtet, war die Musik ihre Berufung und ihr persönlicher Herzensweg. Mit ihrem Hit ?Jugendliebe? und zwei Studioalben mit der Rockband ?Elefant? wurde sie Anfang der 80er Jahre zur beliebtesten Sängerin der DDR. 1984 übersiedelte sie kurzzeitig nach einem Auftritt in Hamburg in die BRD und schaffte es als eine der wenigen ostdeutschen Künstlerinnen dieser Zeit, sich auch im Westen als anerkannte Sängerin einen Namen zu machen. Nach 1990 folgte der an sie verliehene Musikpreis ?Die goldene Henne? (1998), der Sieg an ?Jugendliebe? von den Lesern der Super-Illu und Super-TV sowie den MDR-Zuschauern zum beliebtesten Osthit aller Zeiten gewählt, wie weitere Alben, darunter das 2011 erschienene und überaus erfolgreiche Duettalbum ?Ungeteilt? mit Christian Lais. Das Album schaffte den sensationellen Sprung von Null auf Platz 14 der Media Control Charts und erlangte mit der Single ?Auf den Dächern von Berlin? (TV Premiere bei der Carmen Nebel Show) die Polposition des Siegertreppchens als erfolgreichstem Schlager des Jahres 2011. Zudem erfüllte sich Ute Freudenberg in den letzten Jahren einen Herzenswunsch und tourte mit ihrem von der Presse hochgelobtem Programm ?Lieder, die ich mag? durch kleine Theater und Kirchen. Dass Ute Freudenberg nicht nur von Nächstenliebe und Zivilcourage singen kann, sondern diese Tugend auch im wahren Leben in sich trägt, zeigt ihr außergewöhnliches Engagement als Schirmherrin des Ronald McDonald Hauses Jena, das sie seit 1995 unter anderem mit alljährigen Benefizkonzerten unterstützt. Für ihren Einsatz wurde sie 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.Wir dürfen uns weiter freuen auf eine Ausnahmesängerin, die da angekommen ist, wo sie eigentlich schon lange hingehört: in die erste Riege der deutschsprachigen Sängerinnen.Erleben Sie Ute Freudenberg & Band auf Ihrer Akustik-Tournee mit allen Hits in neuem, akustischen Gewand.

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Stand: 23.09.2020
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Ute Freudenberg - Endlich Weihnachtszeit
41,00 € *
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Betrachtet man die beeindruckende Vita von Ute Freudenberg, verwundert es wenig, dass sie nicht nur auf ereignisvolle und überaus erfolgreiche Zeiten zurückblicken kann, sondern auch nach über 40 Jahren ihrer Karriere mit spannenden Projekten im Gepäck auf eine vielversprechende Zukunft blicken darf.Die Powerfrau Ute Freudenberg hat nicht nur herausragende stimmliche Qualitäten und musikalisches Talent zu bieten, sondern zeigt wie kaum eine zweite Künstlerin aus Deutschland, dass Begabung und Aussehen allein nicht ausreichen, um über 40 Jahre lang so erfolgreich zu sein. Es war immer wieder auch ihre umwerfende Ausstrahlung mit dem ehrlichen Lächeln im Gesicht, ihre Offenheit und ihr Mut, mehr Menschlichkeit zu zeigen, die ihre Karriere immer wieder aufs Neue entfachte und Fans und Kritik gleichermaßen überzeugte. Und eines hat dabei nie an Gewichtung verloren: ihre Bodenständigkeit, die sie immer wieder auf beiden Füßen hat stehen lassen.Ein Blick auf die künstlerische Karriere: die studierte Musikerin mit der beeindruckenden Stimme, die mühelos dreieinhalb Oktaven umfasst, veröffentlichte sage und schreibe 11 erfolgreiche Alben. Den Blick nach vorn gerichtet, war die Musik ihre Berufung und ihr persönlicher Herzensweg. Mit ihrem Hit ?Jugendliebe? und zwei Studioalben mit der Rockband ?Elefant? wurde sie Anfang der 80er Jahre zur beliebtesten Sängerin der DDR. 1984 übersiedelte sie kurzzeitig nach einem Auftritt in Hamburg in die BRD und schaffte es als eine der wenigen ostdeutschen Künstlerinnen dieser Zeit, sich auch im Westen als anerkannte Sängerin einen Namen zu machen. Nach 1990 folgte der an sie verliehene Musikpreis ?Die goldene Henne? (1998), der Sieg an ?Jugendliebe? von den Lesern der Super-Illu und Super-TV sowie den MDR-Zuschauern zum beliebtesten Osthit aller Zeiten gewählt, wie weitere Alben, darunter das 2011 erschienene und überaus erfolgreiche Duettalbum ?Ungeteilt? mit Christian Lais. Das Album schaffte den sensationellen Sprung von Null auf Platz 14 der Media Control Charts und erlangte mit der Single ?Auf den Dächern von Berlin? (TV Premiere bei der Carmen Nebel Show) die Polposition des Siegertreppchens als erfolgreichstem Schlager des Jahres 2011. Zudem erfüllte sich Ute Freudenberg in den letzten Jahren einen Herzenswunsch und tourte mit ihrem von der Presse hochgelobtem Programm ?Lieder, die ich mag? durch kleine Theater und Kirchen. Dass Ute Freudenberg nicht nur von Nächstenliebe und Zivilcourage singen kann, sondern diese Tugend auch im wahren Leben in sich trägt, zeigt ihr außergewöhnliches Engagement als Schirmherrin des Ronald McDonald Hauses Jena, das sie seit 1995 unter anderem mit alljährigen Benefizkonzerten unterstützt. Für ihren Einsatz wurde sie 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.Wir dürfen uns weiter freuen auf eine Ausnahmesängerin, die da angekommen ist, wo sie eigentlich schon lange hingehört: in die erste Riege der deutschsprachigen Sängerinnen.Erleben Sie Ute Freudenberg & Band auf Ihrer Akustik-Tournee mit allen Hits in neuem, akustischen Gewand.

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Ute Freudenberg - Endlich Weihnachtszeit
46,50 € *
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Betrachtet man die beeindruckende Vita von Ute Freudenberg, verwundert es wenig, dass sie nicht nur auf ereignisvolle und überaus erfolgreiche Zeiten zurückblicken kann, sondern auch nach über 40 Jahren ihrer Karriere mit spannenden Projekten im Gepäck auf eine vielversprechende Zukunft blicken darf.Die Powerfrau Ute Freudenberg hat nicht nur herausragende stimmliche Qualitäten und musikalisches Talent zu bieten, sondern zeigt wie kaum eine zweite Künstlerin aus Deutschland, dass Begabung und Aussehen allein nicht ausreichen, um über 40 Jahre lang so erfolgreich zu sein. Es war immer wieder auch ihre umwerfende Ausstrahlung mit dem ehrlichen Lächeln im Gesicht, ihre Offenheit und ihr Mut, mehr Menschlichkeit zu zeigen, die ihre Karriere immer wieder aufs Neue entfachte und Fans und Kritik gleichermaßen überzeugte. Und eines hat dabei nie an Gewichtung verloren: ihre Bodenständigkeit, die sie immer wieder auf beiden Füßen hat stehen lassen.Ein Blick auf die künstlerische Karriere: die studierte Musikerin mit der beeindruckenden Stimme, die mühelos dreieinhalb Oktaven umfasst, veröffentlichte sage und schreibe 11 erfolgreiche Alben. Den Blick nach vorn gerichtet, war die Musik ihre Berufung und ihr persönlicher Herzensweg. Mit ihrem Hit ?Jugendliebe? und zwei Studioalben mit der Rockband ?Elefant? wurde sie Anfang der 80er Jahre zur beliebtesten Sängerin der DDR. 1984 übersiedelte sie kurzzeitig nach einem Auftritt in Hamburg in die BRD und schaffte es als eine der wenigen ostdeutschen Künstlerinnen dieser Zeit, sich auch im Westen als anerkannte Sängerin einen Namen zu machen. Nach 1990 folgte der an sie verliehene Musikpreis ?Die goldene Henne? (1998), der Sieg an ?Jugendliebe? von den Lesern der Super-Illu und Super-TV sowie den MDR-Zuschauern zum beliebtesten Osthit aller Zeiten gewählt, wie weitere Alben, darunter das 2011 erschienene und überaus erfolgreiche Duettalbum ?Ungeteilt? mit Christian Lais. Das Album schaffte den sensationellen Sprung von Null auf Platz 14 der Media Control Charts und erlangte mit der Single ?Auf den Dächern von Berlin? (TV Premiere bei der Carmen Nebel Show) die Polposition des Siegertreppchens als erfolgreichstem Schlager des Jahres 2011. Zudem erfüllte sich Ute Freudenberg in den letzten Jahren einen Herzenswunsch und tourte mit ihrem von der Presse hochgelobtem Programm ?Lieder, die ich mag? durch kleine Theater und Kirchen. Dass Ute Freudenberg nicht nur von Nächstenliebe und Zivilcourage singen kann, sondern diese Tugend auch im wahren Leben in sich trägt, zeigt ihr außergewöhnliches Engagement als Schirmherrin des Ronald McDonald Hauses Jena, das sie seit 1995 unter anderem mit alljährigen Benefizkonzerten unterstützt. Für ihren Einsatz wurde sie 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.Wir dürfen uns weiter freuen auf eine Ausnahmesängerin, die da angekommen ist, wo sie eigentlich schon lange hingehört: in die erste Riege der deutschsprachigen Sängerinnen.Erleben Sie Ute Freudenberg & Band auf Ihrer Akustik-Tournee mit allen Hits in neuem, akustischen Gewand.

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Stand: 23.09.2020
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Conjak - Sieben Brücken
25,25 € *
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Ein musikalisch-theatralischer Abend zum 30-jährigen Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung, basierend auf authentischen Erlebnissen und Zeitzeugen- InterviewsÜBER SIEBEN BRÜCKEN MUSST DU GEH´N - ein Lied aus Ostdeutschland, das in seiner Coverversion auch in Westdeutschland zu einem Riesenerfolg wurde. Ein Lied, geliebt, gehasst, belächelt, aber nicht totzukriegen, ein Lied, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zweier Freundinnen zieht und das Versprechen gibt, dass am Ende alles gut wird, wenn man nur lange genug durchhält...Die Münsteraner Sängerin/Schauspielerin und Autorin des Abends, Christiane Hagedorn, Frontfrau von CONJAK (u.a. Tanz auf dem Vulkan), arbeitet hier erstmalig mit Witz und Tiefgang ihre persönlichen Erinnerungen an ihr Leben in der DDR, den Mauerfall und die Jahre danach im wiedervereinten Deutschland auf. Herz des Abends ist eine Auswahl ost- und westdeutscher Songs der 80er/90er Jahre (von Karat, Gundermann, Cilly, City, Karussell, Ideal, Nena, Joachim Witt, Geiersturzflug, Rio Reiser, Nina Hagen u.a.), die - raffiniert bearbeitet in kleiner Besetzung mit originellen Arrangements zwischen Acoustic Pop, Gypsy-Swing und Polka - das damalige Lebensgefühl und die Träume der Menschen hüben wie drüben transportieren und mit emotionaler Wucht die Geschichte vorantreiben, die den Rahmen des Abends bildet:Caro, Leistungsturnerin, muss nach ihrer Ausreise als Kind mit der Familie von Berlin ins Münsterland neben der neuen Freiheit und daraus resultierenden Entfaltungsmöglichkeiten auch die Kälte der Marktwirtschaft erleben und die ungenügend erfolgte Auseinandersetzung mit der braunen Vergangenheit im westdeutschen Teil ihrer Familie.Die unangepasste Tine, zurückgeblieben im Ostberliner Randbezirk, muss sich derweil vom Traum einer Gesangskarriere verabschieden und nach dem Fall der Mauer als Lebenskünstlerin zu behaupten in einem neuen Berlin, in dem vieles von dem, was sie gelernt hat, nicht mehr gilt. Im Zuge der Wiedervereinigung müssen Tine und Caro erkennen, dass sie inzwischen mehr trennt als der ´Eiserne Vorhang´...Aus zwei sehr persönlichen Perspektiven erzählt der Abend vom Verschwinden eines Staates, von der Sehnsucht nach Freiheit und Selbstverwirklichung einerseits und andererseits dem Bedürfnis nach Sicherheit und Orientierung in einer Welt, deren Spielregeln immer schwerer zu verstehen sind, auch und gerade heute.Ein Abend über Brüche in Biographien, Ursachen von Demokratiemüdigkeit, aber auch über unverwüstliche Träume, Zivilcourage und das Recht auf Glück, ein Abend, der mit komödiantischer Leichtigkeit, Berliner Schnauze und vor allem mit der Kraft der Musik die Hoffnung beschwört (jenseits von Klischees wie Besserwessi oder Jammerossi), Brücken über die viel zitierten Gräben in den Köpfen bauen zu können.Christiane Hagedorn: Konzept, Text, Gesang, Schauspiel (Tine) // Carolin Wirth: Schauspiel (Caro) // Gesang, Martin Scholz: Piano, Kornett, Percussion // Dieter Kuhlmann: Bass, Posaune, Saxophon // Gregor Hengesbach: Gitarre // Carola von Seckendorff: RegieGefördert durch das Kulturamt Münster, die LWL Kulturabteilung und die Kulturstiftung der Westfälischen ProvinzialversicherungIn Kooperation mit: Theater im Pumpenhaus Münster, Kulturelle Begegnungsstätte Kloster Bentlage und Forum Gestaltung Magdeburg

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Stand: 23.09.2020
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Saga - Out Of The Shadows World Tour 2021
51,00 € *
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Kommando zurück. SAGA lösen sich nicht auf. Was im Januar 2017 noch wie ein offizieller Abschied klang, ist Geschichte. Es war lediglich ein Missverständnis, sagt Michael Sadler, Sänger der Neo-Progrocker: ?Wir wollten bloß aus dem üblichen, jahrzehntelangen Album-Tour-Album-Rhythmus heraus. Nach über 40 Jahren war es an der Zeit, ein wenig Luft zu holen. Wir sind glücklicherweise in der Lage, uns auszusuchen, wann wir spielen wollen. Es muss Spaß machen und sich nicht wie ein Job anfühlen, auf die Bühne gehen zu müssen. Dabei geht es auch nicht um Geld. Wir haben nie konkret formuliert, dass wir uns auflösen werden, dazu sind wir auch noch immer viel zu kreativ.? Und füllen auch hierzulande vor allem noch immer die Hallen. Zuletzt in diesem Sommer. Deutschland und SAGA, das ist eine Verbindung, die schon von Beginn an eine besondere war. Sadler spricht nicht umsonst von ?unserer zweiten Heimat?, der 65-Jährige lebte in den Neunzigern sogar einige Jahre lang in Saarbrücken. Gitarrist Ian Crichton, neben seinem Bruder Jim (b) und Sadler Gründungsmitglieder der Kanadier, wird in einem Interview sogar zitiert, für SAGA habe ?alles in Deutschland angefangen?. Sadler weiß auch, warum: ?Die zahlreichen TV-Auftritte und der Gig bei ?Rock am Ring? 1985 waren sicherlich ein Grund dafür, warum wir in Deutschland unsere gesamte Karriere lang so erfolgreich gewesen sind. Aber natürlich darf man die allererste Tour im Juni 1980 im Vorprogramm mit Styx nicht vergessen. Deutschland war das erste Land, das uns mit offenen Armen empfangen hat. Nicht zu vergessen Puerto Rico, wo wir ebenfalls richtig erfolgreich sind.? Unterschiedlicher könnten ihre Hochburgen nicht sein, einen Grund dafür kann Sadler auch nicht benennen: ?Am Anfang ist es doch so, dass man eine Band gründet, Songs schreibt, sie aufnimmt und auf den Markt bringt. Dann hofft man, dass sie irgendjemanden interessieren. Und in den beiden Ländern war und ist das der Fall.? Es gibt Theorien, der damalige Wechselkurs des kanadischen Dollar habe die Importe nach Europa so billig gemacht, aber Sadler wiegelt ab: ?Das mag ein Grund gewesen sein, aber letztendlich haben wir so viele Importe verkauft, dass Polydor damals gar nicht anders konnten, als uns unter Vertrag zu nehmen. Dasselbe passierte in Puerto Rico, wobei dort die Live-Präsenz entscheidender war.? Davon konnten sich auch die Zuschauer der Styx-Tour im Sommer 1980 überzeugen. Sadler erinnert sich noch gut an die erste Show in Nürnberg am 5.6.in der Hemmerleinhalle: ?Unser Manager hatte uns vorher gesagt, dass wir schon viele Fans in Deutschland hätten; für die war das Package natürlich musikalisch ein Traum, beide Bands passten gut zueinander. Ich war nervös an dem Abend, denn wir hatten eine Setlist, die mit Ice Nice begann. Du spielst das erste Mal in einem Land und fängst mit einem, zumindest in der ersten Hälfte, langsamen Song an. Aber es hat funktioniert. Der Styx-Manager stand auf der Bühne neben unserem und meinte nach der Show, als wir Standing Ovations bekamen, dass das Ganze wohl nicht funktionieren würde. Die Band sei zu gut. Da wusste ich, dass sich alle Mühen vorher gelohnt hatten und wir eine Zukunft haben.? In der haben SAGA dann weltweit bis heute von ihren 21 Studio- und 9 Live-Alben 10 Millionen Exemplare verkauft und über 1000 Konzerte in Nord- und Südamerika und Europa gespielt. Und das Ende ist nicht in Sicht. Ein anderer Grund für die enorm loyale Fan-Basis in Deutschland waren auch die von Sadler erwähnten TV-Shows; in einer Prä-Internet-Zeit, in der MTV noch nicht so präsent war und Rock-Konzerte im TV Ausnahmen darstellten. Neben dem ARD-?Rockpalast? waren es vor allem die ?Rock Pop In Concert?-Aufzeichnungen im ZDF, die für Furore sorgten. Die Sendung vom 19.12.1981 mit Foreigner, Meat Loaf, Spliff und eben SAGA gilt als eine dieser Sternstunden der Rockhistorie hierzulande. ?Wir mussten als letzte auf die Bühne, hatten eine knappe Stunde und die haben wir genutzt. Danach war alles anders.? Ändern würde er im Nachhinein bis auf sein damaliges Outfit (Lockenkopf, Schnurrbart) nichts, schmunzelt der inzwischen kahlköpfige Sänger. ?Mein elfjähriger Sohn hat mir alle meine Veränderungen in den letzten 40 Jahren verziehen, aber mein Aussehen damals mag er überhaupt nicht?, lacht er. Was sich ebenfalls nicht geändert hat, ist Sadlers Stimme. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sängern seines Alters klingt der 65-Jährige wie vor 40 Jahren. Woran liegt das? ?Ich habe im Kirchenchor angefangen, benutze eher Bauch- statt Kopfstimme. Zweitens bin ich Alkoholiker und seit 19 Jahren trocken. Seit meinem letzten Drink ist die Stimme noch besser geworden. warum auch immer. Das Ganze sehe ich als Segen, der mir ermöglicht, meinen Traumjob auch noch im Rentenalter auszuüben. Wer kann das schon von sich behaupten? Ich reise durch Länder, die viele niemals sehen werden und werde noch dafür bezahlt!? Er habe niemals den Respekt vor dem Glück verloren, das er mit SAGA im Laufe der langen Karriere gehabt habe. Er mag das Touren und die damit verbundene Routine noch immer, aber ?wenn man zu lange von der Familie getrennt ist, macht es keinen Spaß.? Das sei auch der Grund für seinen zeitweiligen Ausstieg 2007 gewesen, er wollte seinen Sohn aufwachsen sehen. ?Ich hätte sonst zu viele erste Male verpasst.? Von denen hat er mit SAGA allerdings auch einige erlebt: Original-SAGA-Drummer Steve Negus war einer der populären Pioniere der elektronischen Simmons-Drums, ohne die die Achtziger-Popmusik wohl niemals so geklungen hätte; SAGA spielten am 14.2.1982 in Budapest als erste kanadische Band überhaupt in einem Ostblockland; das teilweise in München mitgeschnittene Live-Album ?In Transit? von 1982 war das erste digital aufgenommene (Produzent: Dieter Dierks); SAGA waren eine der Hauptattraktionen des allerersten ?Rock am Ring?-Festivals am 26.5.1985; SAGA starteten ihre ?Heads Or Tales?-Tour am 29.9.1983 in Suhl/DDR, der Gig wurde komplett im TV übertragen. ?Damals haben wir dort drei Tage für die Europatour geprobt. Ich konnte nicht glauben, wie anders die DDR damals war. Die Fans haben unseren Müll nach Coca Cola-Dosen durchwühlt, weil sie keine westlichen Produkte bekamen. Wir hatten von den Zuständen gehört, aber wenn du es mit deinen eigenen Augen siehst, ist das schon beeindruckend.? Apropos: Ein weiteres historisches Datum deutscher Geschichte konnten SAGA ebenfalls live erleben: ?Wir waren in Berlin am 9.11.1989, als die Mauer fiel. Wir alle konnten kleine Stücke davon mit nach Hause nehmen. Das werde ich nie vergessen.? Ein weiteres einschneidendes Erlebnis für Sadler waren die Arbeiten an Ozzy Osbournes Album ?No Rest For The Wicked? 1988. ?Der Produzent Keith Olson hatte ursprünglich Howard Kaylan und Mark Volman, die beiden Sänger der 60er-Popband The Turtles, vorgesehen, aber das klappte nicht. Da Jims Studio nebenan lag, fragte er mich, ob ich einspringen könnte. Also habe ich dann Texte wie Crazy Babies gesungen; es dauerte 2 oder 3 Tage. Ein Job, für den ich viel Geld, aber keine Credits auf dem Album bekommen habe.? Bei SAGA liegt die Sache anders: Es ist eben kein Beruf, sondern eine Berufung für Sadler, jeden Abend mit den Crichton-Brüdern, Keyboarder Jim Gilmour und Drummer Mike Thorne auf der Bühne zu stehen. Der Lohn dafür sei nicht das Geld, sondern eine Bezahlung der anderen Art: ?Wenn du nach einem Konzert von einer 17-Jährigen angesprochen wirst, die von ihrem Vater seit ihrem sechsten Lebensjahr auf SAGA-Konzerte mitgenommen wird und die jeden Song deiner Band kennt, dann musst du etwas richtig gemacht haben, oder?? Aus diesem Grund wird es auch zur kommenden Tour im Frühjahr 2020 ein neues Album von SAGA geben, allerdings möchte Sadler noch nichts Genaues dazu sagen, außer ?dass das aufmerksame deutsche Publikum schon wissen wird, wovon ich spreche.? Diese Loyalität wird belohnt, alle letzten neun SAGA-Alben landeten in den oberen Rängen der deutschen Charts, das letzte, ?Sagacity? (2014) auf Platz 17, der Vorgänger ?20/20? (2012) auf Platz 13. ?Es scheint, dass wir in den letzten Jahren eine Art Renaissance widerfahren haben, dass unsere Musik auf einmal von vielen wieder neu entdeckt und gewürdigt wird. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir live noch nie so gut waren.? Warum sich also auflösen? Sollte es doch passieren, wie möchte Sadler seine Band erinnert wissen? ?Wir waren ehrlich zum Publikum und zu uns, haben keine Kompromisse, nie Musik um der Charts willen gemacht. Ich höre auf, wenn es sich wie ein Job anfühlt, auf die Bühne zu gehen. Musik werde ich aber bis zum Ende machen, denn das ist das, was mich ausmacht.?

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Stand: 23.09.2020
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Saga - Out Of The Shadows World Tour 2021
65,40 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Kommando zurück. SAGA lösen sich nicht auf. Was im Januar 2017 noch wie ein offizieller Abschied klang, ist Geschichte. Es war lediglich ein Missverständnis, sagt Michael Sadler, Sänger der Neo-Progrocker: ?Wir wollten bloß aus dem üblichen, jahrzehntelangen Album-Tour-Album-Rhythmus heraus. Nach über 40 Jahren war es an der Zeit, ein wenig Luft zu holen. Wir sind glücklicherweise in der Lage, uns auszusuchen, wann wir spielen wollen. Es muss Spaß machen und sich nicht wie ein Job anfühlen, auf die Bühne gehen zu müssen. Dabei geht es auch nicht um Geld. Wir haben nie konkret formuliert, dass wir uns auflösen werden, dazu sind wir auch noch immer viel zu kreativ.? Und füllen auch hierzulande vor allem noch immer die Hallen. Zuletzt in diesem Sommer. Deutschland und SAGA, das ist eine Verbindung, die schon von Beginn an eine besondere war. Sadler spricht nicht umsonst von ?unserer zweiten Heimat?, der 65-Jährige lebte in den Neunzigern sogar einige Jahre lang in Saarbrücken. Gitarrist Ian Crichton, neben seinem Bruder Jim (b) und Sadler Gründungsmitglieder der Kanadier, wird in einem Interview sogar zitiert, für SAGA habe ?alles in Deutschland angefangen?. Sadler weiß auch, warum: ?Die zahlreichen TV-Auftritte und der Gig bei ?Rock am Ring? 1985 waren sicherlich ein Grund dafür, warum wir in Deutschland unsere gesamte Karriere lang so erfolgreich gewesen sind. Aber natürlich darf man die allererste Tour im Juni 1980 im Vorprogramm mit Styx nicht vergessen. Deutschland war das erste Land, das uns mit offenen Armen empfangen hat. Nicht zu vergessen Puerto Rico, wo wir ebenfalls richtig erfolgreich sind.? Unterschiedlicher könnten ihre Hochburgen nicht sein, einen Grund dafür kann Sadler auch nicht benennen: ?Am Anfang ist es doch so, dass man eine Band gründet, Songs schreibt, sie aufnimmt und auf den Markt bringt. Dann hofft man, dass sie irgendjemanden interessieren. Und in den beiden Ländern war und ist das der Fall.? Es gibt Theorien, der damalige Wechselkurs des kanadischen Dollar habe die Importe nach Europa so billig gemacht, aber Sadler wiegelt ab: ?Das mag ein Grund gewesen sein, aber letztendlich haben wir so viele Importe verkauft, dass Polydor damals gar nicht anders konnten, als uns unter Vertrag zu nehmen. Dasselbe passierte in Puerto Rico, wobei dort die Live-Präsenz entscheidender war.? Davon konnten sich auch die Zuschauer der Styx-Tour im Sommer 1980 überzeugen. Sadler erinnert sich noch gut an die erste Show in Nürnberg am 5.6.in der Hemmerleinhalle: ?Unser Manager hatte uns vorher gesagt, dass wir schon viele Fans in Deutschland hätten; für die war das Package natürlich musikalisch ein Traum, beide Bands passten gut zueinander. Ich war nervös an dem Abend, denn wir hatten eine Setlist, die mit Ice Nice begann. Du spielst das erste Mal in einem Land und fängst mit einem, zumindest in der ersten Hälfte, langsamen Song an. Aber es hat funktioniert. Der Styx-Manager stand auf der Bühne neben unserem und meinte nach der Show, als wir Standing Ovations bekamen, dass das Ganze wohl nicht funktionieren würde. Die Band sei zu gut. Da wusste ich, dass sich alle Mühen vorher gelohnt hatten und wir eine Zukunft haben.? In der haben SAGA dann weltweit bis heute von ihren 21 Studio- und 9 Live-Alben 10 Millionen Exemplare verkauft und über 1000 Konzerte in Nord- und Südamerika und Europa gespielt. Und das Ende ist nicht in Sicht. Ein anderer Grund für die enorm loyale Fan-Basis in Deutschland waren auch die von Sadler erwähnten TV-Shows; in einer Prä-Internet-Zeit, in der MTV noch nicht so präsent war und Rock-Konzerte im TV Ausnahmen darstellten. Neben dem ARD-?Rockpalast? waren es vor allem die ?Rock Pop In Concert?-Aufzeichnungen im ZDF, die für Furore sorgten. Die Sendung vom 19.12.1981 mit Foreigner, Meat Loaf, Spliff und eben SAGA gilt als eine dieser Sternstunden der Rockhistorie hierzulande. ?Wir mussten als letzte auf die Bühne, hatten eine knappe Stunde und die haben wir genutzt. Danach war alles anders.? Ändern würde er im Nachhinein bis auf sein damaliges Outfit (Lockenkopf, Schnurrbart) nichts, schmunzelt der inzwischen kahlköpfige Sänger. ?Mein elfjähriger Sohn hat mir alle meine Veränderungen in den letzten 40 Jahren verziehen, aber mein Aussehen damals mag er überhaupt nicht?, lacht er. Was sich ebenfalls nicht geändert hat, ist Sadlers Stimme. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sängern seines Alters klingt der 65-Jährige wie vor 40 Jahren. Woran liegt das? ?Ich habe im Kirchenchor angefangen, benutze eher Bauch- statt Kopfstimme. Zweitens bin ich Alkoholiker und seit 19 Jahren trocken. Seit meinem letzten Drink ist die Stimme noch besser geworden. warum auch immer. Das Ganze sehe ich als Segen, der mir ermöglicht, meinen Traumjob auch noch im Rentenalter auszuüben. Wer kann das schon von sich behaupten? Ich reise durch Länder, die viele niemals sehen werden und werde noch dafür bezahlt!? Er habe niemals den Respekt vor dem Glück verloren, das er mit SAGA im Laufe der langen Karriere gehabt habe. Er mag das Touren und die damit verbundene Routine noch immer, aber ?wenn man zu lange von der Familie getrennt ist, macht es keinen Spaß.? Das sei auch der Grund für seinen zeitweiligen Ausstieg 2007 gewesen, er wollte seinen Sohn aufwachsen sehen. ?Ich hätte sonst zu viele erste Male verpasst.? Von denen hat er mit SAGA allerdings auch einige erlebt: Original-SAGA-Drummer Steve Negus war einer der populären Pioniere der elektronischen Simmons-Drums, ohne die die Achtziger-Popmusik wohl niemals so geklungen hätte; SAGA spielten am 14.2.1982 in Budapest als erste kanadische Band überhaupt in einem Ostblockland; das teilweise in München mitgeschnittene Live-Album ?In Transit? von 1982 war das erste digital aufgenommene (Produzent: Dieter Dierks); SAGA waren eine der Hauptattraktionen des allerersten ?Rock am Ring?-Festivals am 26.5.1985; SAGA starteten ihre ?Heads Or Tales?-Tour am 29.9.1983 in Suhl/DDR, der Gig wurde komplett im TV übertragen. ?Damals haben wir dort drei Tage für die Europatour geprobt. Ich konnte nicht glauben, wie anders die DDR damals war. Die Fans haben unseren Müll nach Coca Cola-Dosen durchwühlt, weil sie keine westlichen Produkte bekamen. Wir hatten von den Zuständen gehört, aber wenn du es mit deinen eigenen Augen siehst, ist das schon beeindruckend.? Apropos: Ein weiteres historisches Datum deutscher Geschichte konnten SAGA ebenfalls live erleben: ?Wir waren in Berlin am 9.11.1989, als die Mauer fiel. Wir alle konnten kleine Stücke davon mit nach Hause nehmen. Das werde ich nie vergessen.? Ein weiteres einschneidendes Erlebnis für Sadler waren die Arbeiten an Ozzy Osbournes Album ?No Rest For The Wicked? 1988. ?Der Produzent Keith Olson hatte ursprünglich Howard Kaylan und Mark Volman, die beiden Sänger der 60er-Popband The Turtles, vorgesehen, aber das klappte nicht. Da Jims Studio nebenan lag, fragte er mich, ob ich einspringen könnte. Also habe ich dann Texte wie Crazy Babies gesungen; es dauerte 2 oder 3 Tage. Ein Job, für den ich viel Geld, aber keine Credits auf dem Album bekommen habe.? Bei SAGA liegt die Sache anders: Es ist eben kein Beruf, sondern eine Berufung für Sadler, jeden Abend mit den Crichton-Brüdern, Keyboarder Jim Gilmour und Drummer Mike Thorne auf der Bühne zu stehen. Der Lohn dafür sei nicht das Geld, sondern eine Bezahlung der anderen Art: ?Wenn du nach einem Konzert von einer 17-Jährigen angesprochen wirst, die von ihrem Vater seit ihrem sechsten Lebensjahr auf SAGA-Konzerte mitgenommen wird und die jeden Song deiner Band kennt, dann musst du etwas richtig gemacht haben, oder?? Aus diesem Grund wird es auch zur kommenden Tour im Frühjahr 2020 ein neues Album von SAGA geben, allerdings möchte Sadler noch nichts Genaues dazu sagen, außer ?dass das aufmerksame deutsche Publikum schon wissen wird, wovon ich spreche.? Diese Loyalität wird belohnt, alle letzten neun SAGA-Alben landeten in den oberen Rängen der deutschen Charts, das letzte, ?Sagacity? (2014) auf Platz 17, der Vorgänger ?20/20? (2012) auf Platz 13. ?Es scheint, dass wir in den letzten Jahren eine Art Renaissance widerfahren haben, dass unsere Musik auf einmal von vielen wieder neu entdeckt und gewürdigt wird. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir live noch nie so gut waren.? Warum sich also auflösen? Sollte es doch passieren, wie möchte Sadler seine Band erinnert wissen? ?Wir waren ehrlich zum Publikum und zu uns, haben keine Kompromisse, nie Musik um der Charts willen gemacht. Ich höre auf, wenn es sich wie ein Job anfühlt, auf die Bühne zu gehen. Musik werde ich aber bis zum Ende machen, denn das ist das, was mich ausmacht.?

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 23.09.2020
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Kommando zurück. SAGA lösen sich nicht auf. Was im Januar 2017 noch wie ein offizieller Abschied klang, ist Geschichte. Es war lediglich ein Missverständnis, sagt Michael Sadler, Sänger der Neo-Progrocker: ?Wir wollten bloß aus dem üblichen, jahrzehntelangen Album-Tour-Album-Rhythmus heraus. Nach über 40 Jahren war es an der Zeit, ein wenig Luft zu holen. Wir sind glücklicherweise in der Lage, uns auszusuchen, wann wir spielen wollen. Es muss Spaß machen und sich nicht wie ein Job anfühlen, auf die Bühne gehen zu müssen. Dabei geht es auch nicht um Geld. Wir haben nie konkret formuliert, dass wir uns auflösen werden, dazu sind wir auch noch immer viel zu kreativ.? Und füllen auch hierzulande vor allem noch immer die Hallen. Zuletzt in diesem Sommer. Deutschland und SAGA, das ist eine Verbindung, die schon von Beginn an eine besondere war. Sadler spricht nicht umsonst von ?unserer zweiten Heimat?, der 65-Jährige lebte in den Neunzigern sogar einige Jahre lang in Saarbrücken. Gitarrist Ian Crichton, neben seinem Bruder Jim (b) und Sadler Gründungsmitglieder der Kanadier, wird in einem Interview sogar zitiert, für SAGA habe ?alles in Deutschland angefangen?. Sadler weiß auch, warum: ?Die zahlreichen TV-Auftritte und der Gig bei ?Rock am Ring? 1985 waren sicherlich ein Grund dafür, warum wir in Deutschland unsere gesamte Karriere lang so erfolgreich gewesen sind. Aber natürlich darf man die allererste Tour im Juni 1980 im Vorprogramm mit Styx nicht vergessen. Deutschland war das erste Land, das uns mit offenen Armen empfangen hat. Nicht zu vergessen Puerto Rico, wo wir ebenfalls richtig erfolgreich sind.? Unterschiedlicher könnten ihre Hochburgen nicht sein, einen Grund dafür kann Sadler auch nicht benennen: ?Am Anfang ist es doch so, dass man eine Band gründet, Songs schreibt, sie aufnimmt und auf den Markt bringt. Dann hofft man, dass sie irgendjemanden interessieren. Und in den beiden Ländern war und ist das der Fall.? Es gibt Theorien, der damalige Wechselkurs des kanadischen Dollar habe die Importe nach Europa so billig gemacht, aber Sadler wiegelt ab: ?Das mag ein Grund gewesen sein, aber letztendlich haben wir so viele Importe verkauft, dass Polydor damals gar nicht anders konnten, als uns unter Vertrag zu nehmen. Dasselbe passierte in Puerto Rico, wobei dort die Live-Präsenz entscheidender war.? Davon konnten sich auch die Zuschauer der Styx-Tour im Sommer 1980 überzeugen. Sadler erinnert sich noch gut an die erste Show in Nürnberg am 5.6.in der Hemmerleinhalle: ?Unser Manager hatte uns vorher gesagt, dass wir schon viele Fans in Deutschland hätten; für die war das Package natürlich musikalisch ein Traum, beide Bands passten gut zueinander. Ich war nervös an dem Abend, denn wir hatten eine Setlist, die mit Ice Nice begann. Du spielst das erste Mal in einem Land und fängst mit einem, zumindest in der ersten Hälfte, langsamen Song an. Aber es hat funktioniert. Der Styx-Manager stand auf der Bühne neben unserem und meinte nach der Show, als wir Standing Ovations bekamen, dass das Ganze wohl nicht funktionieren würde. Die Band sei zu gut. Da wusste ich, dass sich alle Mühen vorher gelohnt hatten und wir eine Zukunft haben.? In der haben SAGA dann weltweit bis heute von ihren 21 Studio- und 9 Live-Alben 10 Millionen Exemplare verkauft und über 1000 Konzerte in Nord- und Südamerika und Europa gespielt. Und das Ende ist nicht in Sicht. Ein anderer Grund für die enorm loyale Fan-Basis in Deutschland waren auch die von Sadler erwähnten TV-Shows; in einer Prä-Internet-Zeit, in der MTV noch nicht so präsent war und Rock-Konzerte im TV Ausnahmen darstellten. Neben dem ARD-?Rockpalast? waren es vor allem die ?Rock Pop In Concert?-Aufzeichnungen im ZDF, die für Furore sorgten. Die Sendung vom 19.12.1981 mit Foreigner, Meat Loaf, Spliff und eben SAGA gilt als eine dieser Sternstunden der Rockhistorie hierzulande. ?Wir mussten als letzte auf die Bühne, hatten eine knappe Stunde und die haben wir genutzt. Danach war alles anders.? Ändern würde er im Nachhinein bis auf sein damaliges Outfit (Lockenkopf, Schnurrbart) nichts, schmunzelt der inzwischen kahlköpfige Sänger. ?Mein elfjähriger Sohn hat mir alle meine Veränderungen in den letzten 40 Jahren verziehen, aber mein Aussehen damals mag er überhaupt nicht?, lacht er. Was sich ebenfalls nicht geändert hat, ist Sadlers Stimme. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sängern seines Alters klingt der 65-Jährige wie vor 40 Jahren. Woran liegt das? ?Ich habe im Kirchenchor angefangen, benutze eher Bauch- statt Kopfstimme. Zweitens bin ich Alkoholiker und seit 19 Jahren trocken. Seit meinem letzten Drink ist die Stimme noch besser geworden. warum auch immer. Das Ganze sehe ich als Segen, der mir ermöglicht, meinen Traumjob auch noch im Rentenalter auszuüben. Wer kann das schon von sich behaupten? Ich reise durch Länder, die viele niemals sehen werden und werde noch dafür bezahlt!? Er habe niemals den Respekt vor dem Glück verloren, das er mit SAGA im Laufe der langen Karriere gehabt habe. Er mag das Touren und die damit verbundene Routine noch immer, aber ?wenn man zu lange von der Familie getrennt ist, macht es keinen Spaß.? Das sei auch der Grund für seinen zeitweiligen Ausstieg 2007 gewesen, er wollte seinen Sohn aufwachsen sehen. ?Ich hätte sonst zu viele erste Male verpasst.? Von denen hat er mit SAGA allerdings auch einige erlebt: Original-SAGA-Drummer Steve Negus war einer der populären Pioniere der elektronischen Simmons-Drums, ohne die die Achtziger-Popmusik wohl niemals so geklungen hätte; SAGA spielten am 14.2.1982 in Budapest als erste kanadische Band überhaupt in einem Ostblockland; das teilweise in München mitgeschnittene Live-Album ?In Transit? von 1982 war das erste digital aufgenommene (Produzent: Dieter Dierks); SAGA waren eine der Hauptattraktionen des allerersten ?Rock am Ring?-Festivals am 26.5.1985; SAGA starteten ihre ?Heads Or Tales?-Tour am 29.9.1983 in Suhl/DDR, der Gig wurde komplett im TV übertragen. ?Damals haben wir dort drei Tage für die Europatour geprobt. Ich konnte nicht glauben, wie anders die DDR damals war. Die Fans haben unseren Müll nach Coca Cola-Dosen durchwühlt, weil sie keine westlichen Produkte bekamen. Wir hatten von den Zuständen gehört, aber wenn du es mit deinen eigenen Augen siehst, ist das schon beeindruckend.? Apropos: Ein weiteres historisches Datum deutscher Geschichte konnten SAGA ebenfalls live erleben: ?Wir waren in Berlin am 9.11.1989, als die Mauer fiel. Wir alle konnten kleine Stücke davon mit nach Hause nehmen. Das werde ich nie vergessen.? Ein weiteres einschneidendes Erlebnis für Sadler waren die Arbeiten an Ozzy Osbournes Album ?No Rest For The Wicked? 1988. ?Der Produzent Keith Olson hatte ursprünglich Howard Kaylan und Mark Volman, die beiden Sänger der 60er-Popband The Turtles, vorgesehen, aber das klappte nicht. Da Jims Studio nebenan lag, fragte er mich, ob ich einspringen könnte. Also habe ich dann Texte wie Crazy Babies gesungen; es dauerte 2 oder 3 Tage. Ein Job, für den ich viel Geld, aber keine Credits auf dem Album bekommen habe.? Bei SAGA liegt die Sache anders: Es ist eben kein Beruf, sondern eine Berufung für Sadler, jeden Abend mit den Crichton-Brüdern, Keyboarder Jim Gilmour und Drummer Mike Thorne auf der Bühne zu stehen. Der Lohn dafür sei nicht das Geld, sondern eine Bezahlung der anderen Art: ?Wenn du nach einem Konzert von einer 17-Jährigen angesprochen wirst, die von ihrem Vater seit ihrem sechsten Lebensjahr auf SAGA-Konzerte mitgenommen wird und die jeden Song deiner Band kennt, dann musst du etwas richtig gemacht haben, oder?? Aus diesem Grund wird es auch zur kommenden Tour im Frühjahr 2020 ein neues Album von SAGA geben, allerdings möchte Sadler noch nichts Genaues dazu sagen, außer ?dass das aufmerksame deutsche Publikum schon wissen wird, wovon ich spreche.? Diese Loyalität wird belohnt, alle letzten neun SAGA-Alben landeten in den oberen Rängen der deutschen Charts, das letzte, ?Sagacity? (2014) auf Platz 17, der Vorgänger ?20/20? (2012) auf Platz 13. ?Es scheint, dass wir in den letzten Jahren eine Art Renaissance widerfahren haben, dass unsere Musik auf einmal von vielen wieder neu entdeckt und gewürdigt wird. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir live noch nie so gut waren.? Warum sich also auflösen? Sollte es doch passieren, wie möchte Sadler seine Band erinnert wissen? ?Wir waren ehrlich zum Publikum und zu uns, haben keine Kompromisse, nie Musik um der Charts willen gemacht. Ich höre auf, wenn es sich wie ein Job anfühlt, auf die Bühne zu gehen. Musik werde ich aber bis zum Ende machen, denn das ist das, was mich ausmacht.?

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 23.09.2020
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